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Im wöchentlichen Automagazin "auto mobil" mit Andreas Jancke und Alexander Bloch dreht sich alles um die Freude am Fahren. Das Magazin begeistert mit spannenden Reportagen rund um das Auto und zeigt kompetente Fahrberichte, kritische Berichte sowie faire Vergleichstests. Eine wichtige Rolle spielen die Service-Beiträge. „auto mobil“ testet Werkstätten und Autozubehör und gibt Autofahrern viele praktische Ratschläge.

Interview mit Volker Groth zur 1.000 Folge am. 25.10.15

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Du bist von Anfang an bei „auto mobil“ dabei. Was macht den Erfolg des Magazins Deiner Meinung nach aus?
Wir waren mit unseren Themen immer am Puls der Zeit. Wir haben zudem die Bildsprache und die Themenauswahl sukzessive verändert und dem jeweiligen Geschmack der Zuschauer angepasst. Außerdem bieten wir nach wie vor die beste Themenmischung für Autointeressierte.

Was hat sich in 20 Jahren „auto mobil“ am meisten verändert?
Durch die Digitalisierung hat sich enorm viel geändert, sowohl beim Automobilbau als auch in der Medienlandschaft und bei der Fernsehtechnik. Das kann man nicht in Kürze zusammenfassen.

Kannst Du Dich noch an das Thema der ersten Folge erinnern?
Ich weiß noch, dass Peter Stützer das Ford-Crashtestzentrum besucht hat und wir hatten den neuen 5er BMW im Fahrbericht.

Gibt es einen Moment in den letzten 999. Folgen, der dir im Kopf geblieben ist?
Wir hatten eine Moderation bei der Polizeimesse in Münster geplant. Peter Stützer wurde allerdings kurzfristig krank und konnte nicht moderieren. Da haben wir kurzerhand unsere beiden Autobahnpolizisten aus der Beitragsreihe „Die Autobahnpolizei“ zu Moderatoren umfunktioniert. Nicht gerade preisverdächtig aber okay und unvergesslich..

Was war die größte Panne, die beim Dreh jemals passiert ist?
So richtig große Pannen hatten wir eigentlich nicht. Es gab viele kleine „Unpässlichkeiten“, Autos die noch vor Drehbeginn kaputt waren, verpasste Flüge oder zum Beispiel eine Sendung, bei der versehentlich die „nicht druckreifen Kommentare“ unseres Sprechers noch zu hören waren.

Welches war das schrillste Land, in dem ihr bisher gedreht habt?
Da fallen mir zwei Länder ein: Wir waren im Oman und haben darüber berichtet, dass Autobesitzer eine Strafe bekommen, wenn sich auf ihrem Auto zu viel Staub ablagert. Die müssen quasi alle zwei Tage ihr Auto waschen. In Afghanistan haben wir eine der gefährlichsten Straßen der Welt befahren, die Salang-Road. Erdrutsche, Sprengfallen, Raubüberfälle, Entführung durch Taliban – jederzeit alles möglich.

Wie können sich die VOX-Zuschauer einen ganz normalen Arbeitstag hinter der Kamera bei „auto mobil“ vorstellen?
Normal gibt es eigentlich nicht. Unsere Redakteure haben vielfältige Aufgaben. Recherche, Planung, Dreharbeiten weltweit, Beitragsfertigung inklusive Schnitt und Texten, Moderationsbetreuung, Sendungsbetreuung etc.

Was macht Dir an Deinem Job besonders viel Spaß?
Kein Tag ist wie der andere. Es kann jederzeit etwas passieren, so dass alle Vorbereitungen und Planungen hinfällig sind. Improvisation und schnelles Handeln ist dann gefordert. Wenn dabei noch was Gutes rauskommt – das ist ein tolles Gefühl.

Bei „auto mobil“ wurden bereits über 2500 Autos gefahren und getestet, welches muss Deiner Meinung nach unbedingt noch hinzukommen?
Keines. Alles was gut, schlecht, langsam, schnell, billig oder teuer war, haben wir schon präsentiert. Falls es irgendwann ein flugtaugliches Auto gibt wie im Spielfilm „Das fünfte Element“, sollten wir dabei sein.

Hast Du Dir aufgrund eines „auto mobil“-Beitrags schon einmal ein getestetes Produkt zugelegt?
Ja, schon oft. Vor allem Reifen.

Was wünscht Du Dir für die nächsten 1000 Sendungen?
Zufriedene und als Grundvoraussetzung vor allem: zahlreiche Zuschauer.

Wann und wie wurde überhaupt Deine Begeisterung für Autos entfacht?
Ich bin in der Nähe des Frankfurter Flughafens aufgewachsen. Die Amerikaner betrieben dort ab 1945 und während des kalten Krieges einen Stützpunkt der US-Luftwaffe mit bis zu 10.000 Soldaten, die Rhein-Main Air Base. In unserer Nachbarschaft wohnte ein Mitarbeiter des US-Geheimdienstes (zumindest lauteten die Gerüchte in der Nachbarschaft so), der in dieser US Air Base arbeitete. In unserer Straße gab es zu dieser Zeit (Ende der 60ziger Jahre) einen Opel Kadett, einen Opel Rekord, zwei VW Käfer und eine BMW R 27 (Motorrad). Der amerikanische Nachbar, der mich übrigens immer mit originalen US-Jeans versorgte, hatte einen dunkelblauen Mercedes 280 SL der Baureihe W 113 mit Weißwandreifen. Sonntags hat er mich manchmal mitfahren lassen. Klar, wer der Chef im Viertel war. Das hat nachhaltig geprägt.

Hast Du ein absolutes Traumauto und welches Auto fährst Du privat?
Ein Traumauto habe ich nicht. Derzeit fahre ich einen Volvo XC 60 und einen Mercedes 230 CE (W123), Baujahr 1981.

Wie oft fragen Dich Deine Freunde und Bekannten in Sachen Autos um Rat?
Zu oft.
 

Glückwünsche zur 1.000 Folge am 25.10.15

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Kai Sturm, VOX Chefredakteur und Unterhaltungschef 
Dem Youngtimer „auto mobil“ sieht man seine 20 Jahre nicht an. Denn durch Tunings, neue Teile und ihre langjährige PS-Erfahrung schafft es die Redaktion des VOX Automagazins auch nach 1.000 Folgen die relevanten und aktuellen Themen zu präsentieren. Dafür möchte ich mich beim Team um Volker Groth und allen Moderatoren bedanken – herzlichen Glückwunsch zu Jubiläum!

Andreas Jancke, Moderator „auto mobil“
Was für ein Meilenstein im deutschen Fernsehen! 1000 Sendungen auto mobil verteilt auf 20 Jahre. Ich sage Herzlichen Glückwunsch, und der gilt nicht allein der Sendung, sondern vor allem auch den Zuschauern und all den Mitarbeitern, die auto mobil bis zum heutigen Tag geprägt haben! 20 Jahre - da lohnt sich ein Blick zurück. Als auto mobil zum ersten Mal auf Sendung ging - 1995 (!) - war ich selber gerade 17. Noch ohne Führerschein aber voller Begeisterung für alles mit Rädern und einem Motor.
auto mobil war damals schon eine Sendung mit Format, stilbildend und einflussreich, vielfältig und ansprechend, wenn ich auch zugeben muss, dass ich nicht immer einer Meinung war. Aber das ist normal bei einem so heiß diskutierten Thema wie dem Auto und macht das ganze ja so reizvoll!
Den Machern bei Vox ist jedenfalls von Beginn an ein besonderes Kunststück gelungen: jahrelang eine feste Zuschauerschaft mit einer Sendung zu begeistern, die die turbulente Kurvenfahrt zwischen objektiven Fakten und subjektivem Empfinden, zwischen privater Freude am eigenen Auto und staatlicher Regulierung, zwischen Herstelleraussagen und persönlicher Erfahrung meistert.
Dass ich nun heute auto mobil moderieren darf, das ist für mich mehr als nur ein Job, mehr als ein Auftrag. Es ist eine Art Ritterschlag, und es macht mir wahnsinnig viel Spaß, die größte deutsche Autosendung gemeinsam mit allen Beteiligten für die besten Zuschauer der Welt in die kommende Zeit zu führen.
Alex, ich und das gesamte Team stehen im Jahr 2015 mit auto mobil an der Schwelle zur Zukunft der Mobilität: Alternative Antriebe, das Internet im Auto, intelligente Assistenzsysteme, autonomes Fahren, die Frage nach der Sicherheit der eigenen Daten und der Blick auf die Rolle des Verbrennungsmotors im 21. Jahrhundert. Wie einschneidend werden die Veränderungen sein? Wieviel Freude werden Autos noch bereiten können? Und vor allem: wie weit kommen wir künftig mit einer Tankfüllung? Das ist spannend, aufregend und ereignisreich. Ich freue mich, Teil dieser Umbruchphase zu sein, sie portraitieren und gemeinsam mit den Zuschauern erleben zu dürfen. Wir - und ich spreche hier für das ganze Team - geben jedenfalls unser bestes, auto mobil weiterhin in all seiner Vielfältigkeit und so unterhaltsam und informativ wie möglich auf den Schirm zu bringen.
Mögen Öl, Benzin, Strom, Wasserstoff und hier und da ein bisschen Spucke zum Anpacken mit uns sein. Auf die nächsten 1000!

Alexander Bloch, Moderator „auto mobil“
auto mobil verbindet jeden Sonntag wie keine zweite Autosendung Emotion, Information und Service zu einer extrem spannenden Mischung und steht seit 1000 Sendungen für unabhängiges, kompetentes und leidenschaftliches Auto-Fernsehen. Hier machen Menschen, die Autos lieben, ein Magazin für alle, die Autos lieben. 20 Jahre auto mobil sind der Beweis dafür, dass es auch in der heute so schnelllebigen Fernsehlandschaft möglich ist, eine wahre Infotainment-Institution zu etablieren. Ich wünsche mir noch mindestens 1000 weitere Sendungen für dieses geniale Format - egal ob mit Benzin oder Hochspannung im Blut.

Amiaz Habtu, Moderator „Die Höhle der Löwen“
Wow, 1.000 Folgen „auto mobil“! Alles Gute zum mehrfachen Platin-Geburtstag und auf die nächsten 1000 - ich springe dann auch sehr gerne aus der Torte.

Detlef Steves, „Ab ins Beet!“
Ich wünsche „auto mobil“ zum Erreichen der 1.000. Folge alles Gute – schon eine ganz schöne Hausnummer, aber ist ja auch eine geile Sendung. Schöne knackige Autos – und auch die Jungs und alle miteinander sind bombe! Macht einfach weiter so!

Xavier Naidoo, Gastgeber „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“
Herzlichen Glückwunsch zur 1000. Folge. Benzin im Blut, gefällt mir gut! Auf die nächsten 1.000 Folgen.

Panagiota Petridou, „biete Rostlaube, suche Traumauto“
Liebes „auto mobil“-Team, was wäre der Sonntag ohne Euch? Ich beglückwünsche Euch zu 1.000 Folgen geballter Information rund ums Automobil! Ich habe schon viel von Euch gelernt und freue mich immer auf Eure Sendung. Auf die nächsten 1.000 und allzeit gute Fahrt!

Interview Andreas Jancke

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Wie kam es zu Ihrer Begeisterung für Autos?

Das Stichwort lautet: Frühkindliche Prägung. Ich bin damit aufgewachsen, denn mein Vater ist lange Jahre Autoverkäufer gewesen. Als kleiner Junge bin ich Anfang der 80er Jahre hellauf begeistert durch die Ausstellung gerannt - Gebrauchte haben mich genauso fasziniert wie Neuwagen. Mein Bruder und ich haben damals Eisenautos durch den Sandkasten gejagt, alle Autoquartetts der Welt gespielt und vom Taschengeld immer die aktuellsten Auto-Zeitschriften gekauft. Außerdem haben mir meine Eltern ein Kettcar geschenkt - das beste Fortbewegungsmittel aller Zeiten.

Welche persönlichen Eigenschaften machen Sie zum absoluten Auto-Experten?

Ich bin ein Mann. Das muss doch reichen, oder? (lacht) Unter uns: Ich bin kein Wissenschaftler auf dem Gebiet oder ein absoluter Experte oder gar ein moderierender Auto-Almanach, will ich gar nicht sein. Ich kann zwar auch mit Zahlen und Fakten hantieren, mir ist es aber wichtiger, das Gefühl zu vermitteln, das ein Auto ausmacht. Alles andere, wie beispielsweise Angaben zur Anhängelast, zum Reifentyp oder zu Vorbeifahrgeräuschen kann man nachschlagen. Ich find’s interessanter, die Dinge unbedarft und neugierig zu betrachten und hier und da auch mal Lachen zu dürfen.

Welches Auto fahren Sie privat und von welchem Auto träumen Sie noch?

Ich habe fast ein Jahrzehnt lang mein erstes Auto gehegt und gepflegt. Das war ein 97er Opel Astra Kombi, den ich eigentlich nie wieder hergeben wollte, weil er zum treuen Begleiter wurde und länger hielt, als manche Beziehung. Irgendwann machte der Krümmer aber zum x-ten Mal schlapp und ich beendete wehmütig dieses Kapitel. Da ich beruflich derzeit viele verschiedene tolle Autos fahren kann, brauche ich momentan keinen eigenen Wagen. Außerdem besitze ich eine schwarze Vespa, mit der ich innerstädtisch sowieso schneller als alle anderen bin. Mein Traumauto? Da muss ich nicht lange überlegen, das ist ein BMW 3,0 CSi, Baujahr 1975. An dem könnte ich dann auch mal meine Schrauberkenntnisse weiter vertiefen.

Apropos, schrauben Sie gerne in Ihrer Freizeit selbst an Autos oder fahren Sie lieber und lassen sich dann von einer Werkstatt unter die Arme greifen?

Kleinigkeiten bekomme ich sicher noch selbst in den Griff, aber für alle sicherheitsrelevanten Reparaturen beauftrage ich lieber jemanden, der das fachmännisch in Stand setzt. Das würde sonst nach hinten losgehen.

Wie sehr freuen Sie sich auf die Moderation von „auto mobil“? Auf welche Aufgaben freuen Sie sich dabei am meisten?

Das ist der "Ich mach mein Hobby zum Beruf"-Effekt. Ich freu mich riesig, aber die Dimension ist schon eine andere. In einer so etablierten Sendung wie „auto mobil“ als Moderator zu arbeiten ist eine echte Herausforderung. Eine, der ich mich sehr gerne stelle. Wir wollen den Zuschauern Spaß und Lust am Auto vermitteln. Deswegen freue mich darüber, ein Team zu haben, das mir hinter den Kulissen den Rücken stärkt. Und ich freue mich auf die Vielzahl von Fahrzeugen, die wir in der Sendung bewegen werden.

Wie viele Punkte haben Sie in Flensburg?

Mein maximaler Punktestand lag mal bei vier. Das passende Foto habe ich irgendwo in den Akten rumfliegen. Soweit ich weiß, ist der Eintrag aber schon verjährt und ich dürfte mittlerweile wieder bei null sein.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit, wenn Sie sich nicht mit Autos beschäftigen?

Ich beschäftige mich in meiner Freizeit mit Motorrädern, Fahrrädern, Rollern und allen anderen Dingen, die uns Menschen vor dem Stillstand bewahren. Wenn ich von alldem mal eine Pause brauche, gehe ich am Rhein joggen, mit Freunden in einem guten Restaurant essen oder Kinofilme anschauen. Neulich habe ich Rush, die Geschichte von Niki Lauda und James Hunt, gesehen. Ein sagenhaft guter Film. Sonst bin ich gerne in den Alpen. Eigentlich zum Bergsteigen, aber neulich stand ich zum ersten Mal auf Skiern - auf der schwarzen Piste wurde das zu meinem persönlichen Himmelfahrtskommando. Ein Riesengaudi, vor allem für die Zuschauer. Ich hoffe, wir werden mich bei „auto mobil“ noch in vielen Situation erleben, die mich an den Rand der persönlichen Überschallgeschwindigkeit bringen und mir ein Lächeln auf die Lippen zaubern, das ich mit den Zuschauern dann teilen kann.

Mit welchen Auto kann man(n) am besten bei der Damenwelt punkten?!

Ich könnte jetzt sagen: ein Abschleppwagen, aber das ist ein Witz, den nicht jeder versteht. Im Ernst, mir fällt da spontan vor allem einer ein: der Classic Mini. Ein Auto mit Stil und Humor.

Biografie Andreas Jancke

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Andreas Jancke wird am 28. April 1978 in Hilden bei Düsseldorf geboren. Bereits während seines Diplom-Studiums der Kulturwissenschaften wirkt er als Schauspieler in diversen Kurzfilmen mit. Nach Abschluss seines Studiums und einigen Auslandsaufenthalten, unter anderem in Frankreich, gehört er von 2005 bis 2010 zum Hauptcast der ARD-Vorabendserie „Verbotene Liebe“. Seit 2007 produziert und moderiert Andreas Jancke das Online-Format „Temporama“, in dem er sich humorvoll und unbeschwert mit den Themen Auto und Mobilität auseinandersetzt. Zudem gehörte er 2011/2012 zum Team der DMAX Sendung „Der Checker“. 2013 moderiert er „Wild Girls - Auf High Heels durch Afrika“ bei RTL und ist seit Mai 2013 regelmäßig für die „auto mobil“-Rubrik „Der Gebrauchtwagencheck“ im Einsatz. Ab dem 12. Januar 2014 ist Andreas Jancke in Deutschlands erfolgreichstem Auto-Magazin „auto mobil“ bei VOX als Moderator zu sehen.

Interview Alexander Bloch

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Wie kam es zu Ihrer Begeisterung für Autos?

Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und da kam ich sehr früh mit Maschinen und Traktoren in Berührung. Das hat mich einfach wahnsinnig fasziniert und deswegen habe ich auch schon ziemlich früh angefangen 'auto motor und sport' zu lesen. Die Technik, die Emotionen die Autos wecken und die Beschleunigung haben mich begeistert. Zudem bin ich nicht weit von Frankfurt aufgewachsen, sodass es alle zwei Jahre zur Internationalen Automobil-Ausstellung ging, wo ich mir die Nase an Supersportwagen platt gedrückt habe.

Was macht Sie zum absoluten Auto-Experten?

Zum einen habe ich ein Ingenieurstudium absolviert, ich bin also Elektrotechnik-Ingenieur. Jetzt fragen sich einige vielleicht: Ein Elektrotechnik-Ingenieur im Autobereich? Im Jahr 2013 ist das allerdings selbstverständlich, weil die Autos schon seit langer Zeit sehr Elektronik getrieben sind. In diesem Fachgebiet kenne ich mich besonders gut aus und habe schon lange Erfahrung gesammelt. Mit Autos und ihrer Technik habe ich beruflich seit 20 Jahren zu tun.

Welches Auto fahren Sie privat und von welchem Auto träumen Sie noch?

Privat habe ich ehrlich gesagt zurzeit kein Auto. Um umfangreiche Erfahrung mit allen neuen Autos zu sammeln, wechseln wir bei „auto motor und sport“ fast jeden Tag das Auto. Aber ich liebäugele mit einem Oldtimer: Wenn ich mir im Moment einen aussuchen dürfte, dann wäre es wahrscheinlich ein Ford Mustang oder ein alter Porsche 911. Nichts extremes, eher was cooles zum Cruisen und zum Schrauben, mit einem 6-Zylinder oder 8-Zylinder unter der Haube – das wäre ein Traum.

Lassen Sie sich bei Problemen am Auto von einer Werkstatt unter die Arme greifen?

Ich habe früher viel an Autos herumgeschraubt und herumgebastelt. Das war während meines Studiums die Wochenendbeschäftigung. Ich habe mir manchmal wirklich die Finger blutig geschraubt. Zwischendurch war ich heilfroh, dass ich das nicht mehr tun müsste. Wenn ich jetzt aber einen coolen Oldtimer hätte, an dem noch etwas zu machen ist, dann würde mir das schon Spaß machen. Ich könnte es mir wieder vorstellen, denn mittlerweile sind die Finger verheilt.

Bislang haben Sie vor allem über das Thema Auto geschrieben. Wie groß ist für Sie die Herausforderung, nun bei „auto mobil“ vor die Kamera zu treten?

Ich habe den Vorteil, dass ich bereits seit 10 Jahren ab und zu Beiträge für das Fernsehen mache und dabei auch schon vor der Kamera stand. Die Aufgabe ist deshalb also nicht neu für mich. Bereits bei „auto motor und sport TV“ hatte ich einige Tests gemacht und im Schweizer Fernsehen bin ich als Experte der Sendung „Tacho“ unterwegs. Jetzt aber aus einem neuen Studio „auto mobil“ selbst mit zu moderieren, ist natürlich eine Herausforderung, auf die ich mich sehr freue.

Auf welche Aufgaben bei „auto mobil“ freuen Sie sich besonders?

Es ist für einen gelernten Printjournalisten wie mich eine spannende Aufgabe, als Moderator in und mit einem anderen Medium an das Thema Auto heranzugehen. Im Fernsehen sind die Ausdrucksmöglichkeiten nun mal sehr dynamisch, Autos lassen sich auf eine ganz eigene Art darstellen. Das ist eine tolle Sache, auf die ich sehr gespannt bin.

Wie viele Punkte haben Sie in Flensburg?

Ich finde, dass ich für einen vielfahrenden Automobil-Redakteur eine nachvollziehbare Punktzahl in Flensburg habe. Sie ist nicht zweistellig, aber ich hoffe, dass sie sich in den nächsten zwei Jahren dann doch dramatisch abbaut.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit, wenn Sie sich nicht mit Autos beschäftigen?

Ich habe zwei große Hobbys. Das eine ist Skifahren, das liebe ich wirklich sehr. Das Gefühl der Beschleunigung, in den Kurven liegen und einfach zu merken wie die Fahrphysik mit dir agiert, welche Kräfte auf deinen Körper wirken - das ist nah dran am Auto. Das andere Hobby sind mechanische Uhren: Die Faszination für die ganz klassische Mechanik ist so ein bisschen der Gegenpol zu meinem Fachgebiet als Auto-Experte. Ich habe ein paar mechanische Uhren zuhause, die mir sehr am Herzen liegen, vor allem meine selbstgebaute.

Biografie Alexander Bloch

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Alexander Bloch wird am 15. Februar 1972 in Ingelheim am Rhein geboren. Schon früh entwickelt er seine Leidenschaft für Autos, sodass er bereits während seines Studiums als freier Mitarbeiter bei der „Motorpresse Stuttgart“ tätig ist. Nach seinem erfolgreichen Abschluss als Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik an der Fachhochschule in Wiesbaden wird Bloch im Jahr 1997 Redakteur der „autohifi“ und der „autoconnect“. Dort übernimmt er nur zwei Jahre später die Ressortleitung „Test und Technik“, ehe er 2001 zu einem der renommiertesten Automobil-Zeitschriften Deutschlands, „auto motor und sport“, wechselt. 2008 übernimmt er hier ebenfalls die Verantwortung für das Ressort „Test und Technik“. Für den Pay-TV-Kanal der Zeitschrift moderiert er regelmäßig seit dessen Sendestart im August 2009. Alexander Bloch ist außerdem als Experte der Sendung „Tacho“ im Schweizer Fernsehen zu sehen. Seit April 2013 ist er für die „auto motor und sport“ als Chefreporter „Technologie“ unterwegs. Für Deutschlands erfolgreichstes Auto-Magazin „auto mobil“ ist Alexander Bloch ab dem 12. Januar 2014 bei VOX im Einsatz.

Interview Lance D. Arnold

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Wie kam es zu Ihrer Begeisterung fürs Rennfahren?

Ich durfte als Sechsjähriger einmal mit zum Kart-Training. Mein Vater hat mich mitgenommen, weil er immer im Rallyesport als Beifahrer aktiv war. Seitdem bin ich infiziert. Mit acht Jahren bin ich die ersten Wettbewerbe gefahren. Seit meinem 18. Lebensjahr, also seit 2005, bin ich als selbstständiger Profi-Rennfahrer für diverse Auto-Hersteller unterwegs.

Welche persönlichen Eigenschaften müssen sie als „auto mobil“-Rennfahrer mitbringen?

Die Grundvoraussetzung ist wohl ein Gefühl fürs Autofahren. Darüber hinaus ist natürlich technisches Wissen wichtig, um sich auch mit den Ingenieuren und Mechanikern austauschen zu können. Viele Nachwuchsfahrer sind zwar schnell, aber ihnen fehlt der technische Hintergrund. Eine gesunde Mischung aus Fahrtalent und Technikverständnis macht es glaube ich aus.

Sie haben von technischem Verständnis gesprochen. Schrauben Sie gerne selbst an Autos oder fahren Sie lieber und lassen sich von den Mechanikern unter die Arme greifen?

Ich habe ein altes Rallye-Auto, das ich selbst aufgebaut habe, einfach um ein paar Sachen zu verstehen und mich auch selbst auszuprobieren. Im Rennen selbst arbeiten natürlich die Mechaniker und Ingenieure. Aber natürlich werde ich als Rennfahrer ernster genommen, wenn ich mit meinen Mechanikern über ein technisches Problem sprechen kann und sich meine Vermutung am Ende bestätigt.

Auf welche Aufgaben bei „auto mobil“ freuen Sie sich am meisten?

Ich versuche natürlich, den Moderatoren noch mehr Hintergrundwissen aus der Praxis zu liefern - gerade Vergleichstests auf der Rennstrecke machen immer wieder Spaß. Die Aufgabe ist sehr spannend. Ich freue mich sehr auf „auto mobil“.

Wie viele Punkte haben Sie in Flensburg?

Bis vor einer Woche konnte ich immer sagen: Null! Jetzt habe ich aber leider einen Punkt - ganz bescheuert wegen Telefonierens. Ich bin aus der Tiefgarage rausgefahren, habe noch eben was am Telefon eingetippt, ans Ohr gehalten und zack - da stand der Sheriff neben mir und hat ans Fenster geklopft! Darüber ärgere ich mich natürlich sehr, weil das Auto eine Freisprecheinrichtung hat. Das war extrem dämlich. Dafür musste ich dann 65 Euro zahlen und habe einen Punkt in Flensburg bekommen.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit, wenn Sie nicht als Rennfahrer unterwegs sind?

Wenn ich nicht selbst Rennen fahre, gebe ich Fahrertrainings auf Rennstrecken, Driften, Abfangen des Autos. Sonst treibe ich viel Sport, schließlich muss ich fit sein und mich darauf vorbereiten, wenn ich im Sommer bei 60 Grad im Auto sitze und zwei Stunden Rennen fahre.

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