2. Staffel, 10 Folgen, ab 07.01.21., 21:45 Uhr bei RTL, Auf TVNOW ist die komplette Staffel bereits ab dem 31.12.2020 abrufbar
Schwester, Schwester – Hier liegen Sie richtig!

Schwester, Schwester – Hier liegen Sie richtig!

Die 2. Staffel der Sitcom 

10 Folgen à 23 Min. 

Mit Caroline Maria Frier, Anna Julia Antonucci, Christian Tramitz, Tom Beck, Gisa Flake, Mareile Blendl, Judith Richter, Jasin Challah, u.v.a. 

Ab 07. Januar 2021 um 21:45 Uhr bei RTL

Auf TVNOW ist die komplette Staffel bereits ab dem 31.12.2020 abrufbar

Schwester, Schwester – Hier liegen Sie richtig! 

Vollblutkrankenschwester Micki Busch hat wieder alle Hände voll zu tun! In zehn neuen Folgen der RTL-Krankenhaussitcom "Schwester, Schwester – Hier liegen Sie richtig!" kämpft sie weiter um das Wohl ihrer Patienten und Mitmenschen. Und als hätte sie nicht genug zu tun, kommt ihr der tyrannische Klinikchef Friedrich Tümmler ständig in die Quere. Der neue Arzt Dr. Paul Ash bringt hingegen frischen Wind in die Klinik – und in Mickis Leben. Ex-"Alarm für Cobra 11" Star Tom Beck ist ab dem 7. Januar 2021 um 21:45 Uhr mit an Bord und verstärkt den Cast um Serienliebling Caroline Maria Frier. Die weiteren Hauptrollen übernehmen wie schon in der ersten Staffel Anna Julia Antonucci und Christian Tramitz.  

Stationsschwester Micki Busch (Caroline Maria Frier, "Gott, du kannst ein Arsch sein!", "Nicht tot zu kriegen") kämpft auch in den neuen Folgen unerbittlich und stets liebevoll um das Wohl ihrer Patienten. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Charly (Anna Julia Antonucci, "Christine. Perfekt war gestern!", "Alarm für Cobra 11"), Trudi (Mareile Blendl, " Das Tagebuch der Anne Frank", "Beck is back!") und Doro (Gisa Flake, "4 Blocks", "Systemsprenger") immer wieder in brenzlige Lagen. Dabei tut der despotische Klinikchef Friedrich Tümmler (Christian Tramitz, "Der Schuh des Manitu", "Hubert ohne Staller") sein Übriges und hält vor allem Micki ordentlich auf Trab. In diesem Krankenhaus wird es nie langweilig und auch emotional durchläuft Micki eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Der neue Arzt, Dr. Paul Ash (Tom Beck, "Einstein", "Männertag") ist ein alter Bekannter von ihr, auf den sie überhaupt nicht gut zu sprechen ist. Nach einem One-Night-Stand hat er sich nicht mehr gemeldet und das, obwohl Micki sich richtig in ihn verknallt hatte… 

Bereits sieben Tage vorher, am 31.12.2020 feiert "Schwester, Schwester – Hier liegen Sie richtig!" Deutschland-Premiere auf TVNOW, dem Streamingangebot der Mediengruppe RTL Deutschland. Serienfans haben ab dann die Möglichkeit, die komplette Staffel abzurufen.

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Folge 1 – "Ash-loch"

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Tümmler macht Micki und den Schwestern das Leben zur Hölle: nachdem sich Frau Prof. Tümmler überraschend von ihm getrennt hat und sich eine Auszeit nimmt, vegetiert er im Schwesternwohnheim vor sich hin. Charly denkt eine gute Partie für Micki gefunden zu haben und stellt ihr den Patienten Paul Ash vor. Was Charly nicht weiß: Ash und Micki haben bereits eine gemeinsame Vergangenheit und Mickis Begeisterung Ash wiederzusehen hält sich in Grenzen. Als wäre das nicht genug, bricht im Krankenhaus Chaos aus und die Schwestern müssen Herr Prof. Tümmler und Frau Prof. Tümmler zurück ins Krankenhaus holen, bevor eine lebensnotwendige OP schiefläuft. Glücklicherweise ist Paul Ash Chirurg und zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle.

Folge 2 – "Schwestern ohne Grenzen"

Nachdem Micki ihren One-Night-Stand Fabian mit einer kleinen Notlüge abwimmeln musste, trifft sie ihn in der Klinik wieder. Fabian erkennt die erneute Begegnung als Schicksal, Micki jedoch verstrickt sich immer mehr in Ausreden. Tümmler versucht den vermeintlichen Kinderwunsch Mariannes zu erfüllen und muss seine Samen für eine künstliche Befruchtung spenden. Ash hat währenddessen die freie Stelle als Chirurg in der Pelagius Klinik angenommen. Er arbeitet nun eng mit Micki zusammen. Micki lässt vor Paul kein Fettnäpfchen aus, kann nur schwer ihr Anhängsel Fabian vor ihm verbergen und muss sich zur Krönung auch noch um Tümmler und seine Samenspende kümmern.

Folge 3 – "Bicki Musch"

Micki liked versehentlich ein Oben-Ohne Bild auf Paul Ashs Social Media Account. Das ist ihr sehr peinlich und sie versucht sich aus der Situation zu retten. Auf Station möchte Micki für den adipösen Dauerpatienten Markus Giesinger eine Bypass-OP organisieren. Währenddessen versinkt Tümmler in Online-Wetten, um seinen Kontostand auf 1 Million Euro zu treiben und den ewigen Vermögens-Wettkampf mit seinem Bruder zu gewinnen. Micki erfährt, dass die Krankenkasse die Kosten Giesingers nur dann übernimmt, wenn sie ein psychologisches Gutachten erhalten. Der Krankenhaus-Psychologe weigert sich allerdings eines auszustellen. Dr. Schelmbein geht eher von einer Binge-Eating-Störung aus und sieht die OP als Gefahr.

Folge 4 – "Kater meets Dogge"

Nach einem ausgearteten Junggesellinnenabschied wachen Tümmler und Micki am nächsten Morgen ohne jedwede Erinnerungen im Schwesternwohnheim auf. Warum eine riesige Dogge Tümmler auf Schritt und Tritt verfolgt, wissen sie nicht. Sie versuchen die Stationen der letzten Nacht zu rekonstruieren, um sowohl die verschwundene Charly als auch die zu transplantierende Niere wiederzubeschaffen. Während ihrer Suche kommt es zu einem Missverständnis und Marianne ist der Überzeugung das die beiden eine Affäre haben. Nach und nach lüften sich die verschleierten Ereignisse der vorigen Nacht und Micki wird klar, dass sie mehr als eine Nachricht in betrunkenem Zustand an Ash geschickt hat.

Folge 5 – "Schnauze, Pimmel!"

Der berüchtigte Späti-Gangster Nico Demski wurde nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei und einer Verletzung infolgedessen in die Pelagius Klinik eingeliefert. Tümmler nutzt die Gunst der Stunde und versucht den kriminellen Patienten für Marketingzwecke auszunutzen und wird als Geisel genommen. Auch Micki wird bei dem Versuch Tümmler zu helfen, als Geisel genommen und muss, um Demski das Leben zu retten, als Ärztin für Dr. Ash einspringen. Das SEK kann wegen der Geiselnahme nicht eingreifen, weshalb Ash versucht den beiden auf eigene Faust zu helfen. Die Geiselnahme von Micki scheint Ash unerwartet aus der Bahn zu werfen.

Folge 6 – "Find´s raus, du dumme Sau"

Die alljährliche Micki-Playbackshow steht vor der Tür. Ein Abend an dem das Krankenhauspersonal eine Playbackshow für die Patient*innen performt. Tümmler stellt derweil die neue Krankenschwester Bernadette ein, die sich dem Team als Transgender vorstellt. Tümmler, der keine Ahnung hatte, verliert die Fassung und will sie rausschmeißen. Micki versucht das zu verhindern und will mit einem Gerücht Tümmlers Weltanschauung in ein neues Licht rücken. Ash springt für Kyrgios ein und will Micki bei ihrem Auftritt bei der Playbackshow helfen. Die erste Probe findet vor dem 7-jährigen Max statt, einem gemeinsamen Patienten von Micki und Ash. Max wurde zusammen mit seiner Mutter in Folge eines Autounfalls eingeliefert. Ob seine Mutter aus dem Koma erwacht, ist ungewiss.  

Folge 7 – "Der letzte Wunsch"

Micki gewinnt beim Joggen ein spontanes Wettrennen gegen Tümmler. Dieser will die Niederlage nicht auf sich sitzen lassen und fordert Micki erneut heraus. Im Krankenhaus möchte Micki dem Patienten Herr Knösel helfen seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Er will einmal in seinem Leben LSD nehmen. Paul Ash scheint durch seinen Kontakt mit Micki Beziehungsprobleme zu haben und vergräbt sich in Arbeit. Kyrgios hilft Micki dabei das LSD herzustellen, doch durch ein Missverständnis gerät die Spritze in falsche Hände.

Folge 8 – "Bumser-Toni"

Im Krankenhaus macht ein Jodel-Softporno die Runde, der Darsteller des Films sieht Tümmler zum Verwechseln ähnlich. Tümmler weiß nicht damit umzugehen und die Situation gerät außer Kontrolle. Micki trifft während einer Visite ihre alte Rivalin Marion wieder, der sie beim letzten Treffen vorgespielt hat, dass sie eine erfolgreiche Ärztin ist. Marion selbst prahlt unentwegt vor Micki mit ihrem perfekten Leben und ihrer Karriere. Ash hilft Micki die Lüge zu decken, dabei kommt es zu einem Missverständnis und Marion denkt Ash und Micki wären verheiratet. Die beiden halten das Spiel aufrecht, dabei erfährt Micki, dass Ash sich von seiner Freundin Bianca getrennt hat. Micki versucht der prekären Lage mit Ash und Marion zu entgehen und hilft Tümmler dabei den echten Pornodarsteller ausfindig zu machen, um ihn zu entlasten.

Folge 9 – "Der Kratzer"

Ash und Micki haben sich für ein Date verabredet, doch als dieser nicht auftaucht und Micki gerade die Fassung verlieren will, erscheint Ash im Krankenhaus. Seine Ex-Freundin Bianca hat versucht sich umzubringen. Als Micki jedoch mit Bianca allein ist, stellt sich heraus, dass diese nur simuliert. Während Micki versucht Biancas Schwindel aufzudecken, versuchen die Schwestern Trudi gegenüber Tümmler zu decken, nachdem diese versehentlich einen Kratzer in sein Auto gemacht hat. Tümmler versucht mit allen Mitteln den Schuldigen ausfindig zu machen.

Folge 10 – "Scheiß aufs Schicksal"

Nachdem Micki und Ash entschieden haben ihr Dating auf Eis zu legen, plagt Micki großer Liebeskummer. Charly kann Mickis elenden Anblick nicht ertragen und versucht Ash und Micki zusammenzubringen, ohne dass sie es mitbekommen. Doch das ist leichter gedacht als getan. Bei einem Unfall fällt Tümmler in seiner Kapelle die Kirchenglocke auf den Kopf und als Folge leidet er an Amnesie. Sein Posten als Klinikchef steht auf der Kippe. Marianne und Micki versuchen Tümmler dabei zu helfen sich zu erinnern.

Michaela "Micki" Busch

Michaela "Micki" Busch (33) ist Krankenschwester durch und durch. Mit Riesenengagement und noch größerem Mundwerk meistert sie den zynischen Krankenhausalltag. Aufgewachsen im Pott, hat sie nicht nur gelernt ausgezeichnet zu fangen: Micki kann sich behaupten und dass sogar gegenüber dem autoritären Klinikchef Tümmler, gegen den sie jederzeit bereit ist, zum Wohle ihrer Patienten oder Kolleginnen, in den Krieg zu ziehen. Gelegentlich verbeißt sie sich dabei so sehr in eine Sache, dass sie sich blindlings in jedes Fettnäpfchen setzt. Micki legt viel Wert auf ihre Prinzipien, kennt keine Vorurteile und kein Klassendenken. Bei ihr ist jeder erst mal Mensch, ob Patient oder Chefarzt. Und Menschen sind es, die ihr am Herzen liegen. Da überrascht es nicht, dass ihre vermeintliche Konkurrentin Charly schnell zu ihrer besten Freundin wurde und Micki nun mit ihr durch dick und dünn geht.

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Charlotte "Charly" Laurin

Charlotte "Charly" Laurin (32) war gern das hübsche Anhängsel älterer wohlhabender Männer – doch durch Mickis Engagement und Motivation arbeitet Charly leidenschaftlich gerne als Krankenschwester und kümmert sich um das Wohl der Patienten auf Station. Zusammen mit Micki sind die Schwestern ein unschlagbares Team und unterstützen sich gegenseitig in allen Lebenslagen. Charly hat eine sehr gute Menschenkenntnis und enormes diplomatisches Geschick, das sie immer wieder manipulativ zu Gunsten der Patienten – und manchmal auch für sich selbst – einsetzt.

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Friedrich Tümmler

Friedrich Tümmler (53) ist nun wirklich genau der, den man als Chef nicht haben will. Ein kapitalistischer Klinikleiter mit Gott-Komplex, obwohl er kein Mediziner ist. Chauvinistisch, sexistisch, geldgierig – ein narzisstischer Egomane, wie er im Bilderbuch steht: Kriecht Privatpatienten und Investoren in den Hintern und verschaukelt Kassenpatienten – alles damit die Bilanz am Monatsende ein dickes Plus zeigt. Dabei ist er sich auch nicht für den ein oder anderen lebensgefährlichen PR-Stunt zu schade, um im Blitzlicht der Presse zu stehen. Nach wie vor besessen von seinem Magnus Opus, der Krankenhaus-Kapelle, versucht er sich mit dem Gotteshaus ein Denkmal zu setzen.

Dr. Paul Ash

Dr. Paul Ash (41) ist halb Brite, unglaublich gutaussehend und der Arzt, bei dem sich die Patienten wohl und sicher fühlen. Mit einerseits trockenem, selbstironischem und geistreichem Akademiker-Humor und andererseits einer empathischen und bescheidenen Art lässt er vor allem bei seinen Patientinnen und Kolleginnen die Herzen höherschlagen. Paul ist souverän, kultiviert und in einer festen Beziehung mit Bianca, die ihn in allen Lebenslagen unterstützt. Bianca und er scheinen ein richtiges Power-Couple abzugeben: sie erfolgreiche Anwältin, er ein grandioser Arzt – dass es zwischen den beiden nicht die ganz große Liebe ist, schaffen sie ganz gut vor sich selbst zu verbergen. Im Krankenhaus zeigt Paul Ash immer vollen Einsatz und setzt sich zusammen mit Micki für das Wohl der Patienten ein.

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Interview Tom Beck "Schwester Schwester" Staffel 2

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Herr Beck, Sie sind der "Neue" bei "Schwester, Schwester". Was hat Sie an der Rolle des Dr. Paul Ash gereizt?

"Das Format Sitcom hat mich gereizt. Und natürlich der Cast mit Caro, mit Anna Julia, Christian, Gisa und all den anderen tollen Kollegen, die mitspielen. Das war für mich das Ausschlaggebende."

 

Ist man nervös, als der Neue in ein Team zu kommen, dass sich zum Großteil schon von Staffel 1 kennt?

"Nervös ist man, glaube ich, immer, wenn man ein neues Projekt anfängt, das wird wohl nie weggehen. Aber das ist auch okay. Ich glaube, es ist sogar wichtig, dass man eine gewisse Grundanspannung und eine 'gute Nervosität' hat. Übertrieben aufgeregt war ich nicht, weil ich alle schon kannte. Ich habe mit fast allen schon gedreht, außer mit Caro. Und ich wurde mit offenen Armen willkommen geheißen. Es war also nicht wirklich schwer, dort Fuß zu fassen."

 

Wie war es jetzt im Nachhinein, zum ersten Mal eine "klassische Sitcom" zu drehen?

"Was mich an der Sitcom reizt, ist das schnelle und temporeiche Spiel, das sehr auf Rhythmus basiert. Die Blicke und Reaktionen müssen klar und deutlich gesetzt sein und trotzdem Witz haben. All das hat mich daran gereizt und es hat sich auch bestätigt. Es hat super viel Spaß gemacht."

 

Sie spielen Dr. Paul Ash - Was ist er für ein Typ?

"Paul Ash ist ein total gerader Typ und die Ruhe selbst. Er ist sehr klar in seinen Aktionen, in seinem Handeln und in seinem Denken. Er ist auch witzig, wenn er will. Nur hält er das meistens wahrscheinlich nicht für nötig. Eigentlich ist er wie ein Baum: Relativ fest im Boden verankert. Und er weiß genau, was er will."

 

Haben Sie sich auf besondere Weise auf diese Rolle vorbereitet?

"Zum Großteil habe ich mich so vorbereitet, wie sonst auch. Ich habe einen Coach, bzw. eine 'Coachin', mit der ich neben der eigenen Vorbereitung immer meine Sachen durchgehe. Hier habe ich mir zusätzlich aber auch eine bestimmte und sehr bekannte Rolle ein bisschen zum Vorbild genommen. Ich habe geguckt, was er so macht, habe das ein bisschen analysiert und versucht, auf mich zu übersetzen."

 

Welche Rolle war das denn?

"Das war Mister Big aus 'Sex and the City'. Ich habe da früher auch schon mal gerne reingezappt. Meistens zwar nicht auf eigenen Wunsch, aber das ist eine der Serien, die man auch als Mann super gerne mitguckt, weil es wirklich witzig ist. Und die Rolle des Paul Ash ist, glaube ich, ein bisschen an Mister Big angelehnt, deswegen habe ich mir das natürlich angeschaut. Allerdings ist es am Ende wirklich gar nicht Mister Big geworden, da ich diese Rolle ja auch nie kopieren wollte. Ich wollte mich nur von ein paar Dinge inspirieren lassen, die ich machen kann, damit Paul Ash ähnlich souverän wird. Mister Big ist gefühlt immer einen Meter voraus und das war es, was ich Doktor Ash mitgeben wollte."

 

Sie haben unter Corona-Bedingungen gedreht. Wie haben Sie diese empfunden?

"Wir sind sehr froh, dass wir aktuell überhaupt drehen können und dafür nimmt man die Maßnahmen auch gerne in Kauf. Irgendwie wird es so ein bisschen zur Normalität. Ich kann die Leute nicht verstehen, die sagen: 'Es ist total krass, was wir hier alles über uns ergehen lassen müssen.' Solange wir die Regeln einhalten, können wir drehen und das ist für uns ja lebensnotwendig. Von daher habe ich mich damit schon völlig abgefunden."

 

Sie haben zwei Berufe und Passionen: Die Schauspielerei und die Musik. Die Pandemie stellt sie als Musiker derzeit vor Herausforderungen.

"Ein Standbein in der Musik ist jetzt richtig weggefallen: Die Live-Auftritte. Das ist ja gerade wirklich tabu, was echt schwierig ist. Auch schwierig zu akzeptieren, auch für all die Menschen hinter den Kulissen: Bühnenarbeiter, Ton- und Lichttechniker. Es ist echt schlimm, dass das gerade nicht mehr geht. Natürlich auch für uns Künstler – für unsere Seele, aber auch für die Seele der Menschen. Ich hoffe, dass sich da die Politik etwas einfallen lässt und man Konzerte in einer abgespeckten Form doch irgendwie spielen kann. Im Sommer habe ich mal Autokino-Konzerte gespielt, aber es herrscht natürlich nicht dieses Konzert-Feeling, wenn sich alle in den Armen liegen und mitsingen. Das geht eben gerade nicht. Das verstehe ich auch. Aber weil dieser Part zurzeit wegfällt, kann ich momentan viel schreiben. Ich bin oft im Studio und zuhause und schreibe Songs. Und ansonsten drehe ich eben so gut es geht."

 

Könnten Sie sich für eines Ihrer beiden Standbeine entscheiden? Und wenn ja, für welches?

"Gott sei Dank muss ich mich nicht entscheiden. Und solange ich beides machen kann, werde ich auch beides machen! Es wäre ja blöd, von zwei Sachen, die mir gleichermaßen Spaß machen, eine auszuschließen. Klar: Wenn mal ein Song durch die Decke gehen würde, es der absolute Riesenhit wäre und ich nur noch damit auf Tour wäre, dann würde ich das erst mal machen. Weil die Musik ja meine erste Leidenschaft ist und ich als Musiker, durch mein Musical-Studium, überhaupt erst zum Schauspiel gekommen bin. Ja, dann würde ich schon mal pausieren und auch mal ein paar Drehs nicht machen. Aber momentan hält sich das ganz gut die Waage. Ich kann immer einmal im Jahr eine Tour planen – zumindest bis jetzt. Wie es nächstes Jahr aussieht, ist die große Frage. Aber wenn ich das weiterhin so machen kann, bin ich froh. Dann möchte ich nichts missen."

 

Nun ist Ihre Rolle bei "Schwester, Schwester" ja auch ein Comeback bei RTL. Hand aufs Herz: Haben Sie uns vermisst?

"Es ist ja schon sieben Jahre her, glaube ich, abgesehen von meinem kleinen Cameo bei 'Alarm für Cobra 11'. Ich freue mich, dass ich wieder mal im Sender bin."

 

Sie sind letztes Jahr Vater geworden. Wie hat das Ihre Arbeit beeinflusst? Ist es nun schwieriger, als "Working Daddy" allen gerecht zu werden, oder haben Sie durch die Vaterrolle neue Facetten an sich selbst kennengelernt, die in der Schauspielerei von Vorteil sind?

"Dass man neue Seiten an sich entdeckt, ist völlig klar. Und dass der Kleine etwas mit einem macht Gott sei Dank auch. Jetzt bin ich zum ersten Mal fünf Tage weg und ich habe schon auf der Fahrt zum Flughafen richtig angefangen ihn zu vermissen. Ob man allem gerecht wird? In erster Linie hoffentlich ihm. Das ist alles, was gerade zählt!"

 

Wie war das während des Drehs der zweiten "Schwester, Schwester"-Staffel für Sie?

"Da ich in meinem Wohnort Berlin gedreht habe, war ich nie länger als zwölf Stunden von ihm getrennt. Ich war zwar im Januar auf Tour, da waren wir dann auch mal drei oder vier Tage voneinander getrennt, aber da war er ja erst zwei Monate alt und hat das noch gar nicht richtig mitbekommen. Jetzt ist er schon ein Jahr alt und checkt natürlich, wenn man geht. Deswegen macht es das nicht leichter."

Interview Caro Frier "Schwester Schwester" Staffel 2

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Was erwartet die Zuschauer in der 2. Staffel von "Schwester, Schwester"?

Caro Frier: "Was ja schon offiziell verkündet wurde, ist natürlich unser Neuer: Dr. Ash! Gespielt vom lieben Tom Beck. Ich denke, das wird ein riesiges Highlight. Micki und Ash hatten vor Jahren mal etwas miteinander. Jetzt kommt er als neuer Chefarzt in unser Krankenhaus – und stellt Mickis Welt natürlich komplett auf den Kopf. Auch die Schwestern sind wieder mit dabei. Wir haben durchweg in der Staffel einen wahnsinnig tollen Cast! Die Leute dürfen jede Menge erwarten."

 

Hat die Corona-Pandemie dafür gesorgt, dass Sie einen neuen Blickwinkel auf Ihre Rolle bekommen haben?

"Auf jeden Fall! Ich hatte immer eine richtige Krankenschwester an meiner Seite, die mir gezeigt hat, wie ich die Bewegungen und Handgriffe einer Krankenschwester richtig ausführe. Das heißt, ich war im täglichen Austausch mit jemandem, der wirklich im Krankenhaus arbeitet. Sie meinte, es sei unfassbar, was da in den Krankenhäusern seit Beginn der Pandemie los war. Klar, wir thematisieren Corona nicht, aber wir haben während Corona gedreht und das war wirklich für uns alle anders als sonst."

 

Wie war das Wiedersehen mit Ihren Kolleginnen und Kollegen aus Staffel 1?

"Wir haben uns alle total gefreut, aber wegen Corona war das Wiedersehen ein anderes. Bevor die Dreharbeiten beginnen, gibt es normalerweise ein Get Together mit Team und Cast, was dieses Jahr natürlich ausgefallen ist. Bei der ersten Leseprobe standen wir dann voreinander und haben gesagt: 'Jetzt wäre eigentlich der Moment, in dem man sich umarmt!' Das war nicht möglich und wirklich befremdlich. Aber alle waren gut drauf! Alle, die wieder mitgemacht haben, hatten einfach richtig Lust auf das Projekt! Wir haben auch sehr viel gelacht. Nach der ersten Staffel dachte ich schon: 'So viel kann man doch gar nicht lachen!' Aber jetzt haben wir das nochmal getoppt."

 

In Staffel 1 herrschte eine ganz besondere, familiäre Stimmung zwischen den Krankenschwestern. Ist das auch in Staffel 2 der Fall?

"Das haben wir in Staffel 2 auch! Micki wohnt weiterhin mit Charly, Doro und Trudi im Schwesternwohnheim. Dadurch, dass uns jetzt noch ein Mann reinfunkt, kommt eine Lovestory dazu, die in der letzten Staffel noch nicht da war. Aber natürlich werden auch wieder Geschichten von den Schwestern kommen."

 

Wie sieht es mit Herrn Tümmler, gespielt von Christian Tramitz, aus? Hält er wieder jede Menge Gemeinheiten bereit?

"Ja, natürlich, das ist ja schließlich sein Job! Und es ist wirklich ein Fest, mit Christian Tramitz arbeiten zu dürfen, weil er privat das komplette Gegenteil von Herrn Tümmler ist. Micki und Tümmler hängen in Staffel 2 richtig viel aufeinander rum und es kommt dabei zu einigen skurrilen Situationen. Zum Beispiel wachen die beiden eines Morgens auf und haben solch einen Kater, dass sie nicht wissen, was in der letzten Nacht passiert ist."

Wie würden Sie den Neuen, Dr. Paul Ash, beschreiben? Was ist das für ein Typ?

"Kennen Sie noch Mister Big von 'Sex and the City'? Den finde ich ganz passend, weil er auch immer ein Mysterium war. Irgendwie hat der Typ etwas an sich. Nicht einfach nur, weil er gut aussieht. Das tut Paul Ash natürlich auch, aber darum geht es nicht. Es geht darum, was der Typ mitbringt. Er ist witzig und er schafft es, Micki auch mal sprachlos zu machen. Natürlich tappt Micki mit Paul Ash auch wieder von einem Fettnäpfchen ins nächste. Ash hat aber auch eine verletzliche Seite und vor allen Dingen auch eine Vergangenheit, mit der Micki in dieser Staffel konfrontiert wird."

 

Welches dieser besagten Fettnäpfchen, in die Micki in der neuen Staffel wieder tritt, wäre privat für Sie das Schlimmste?

"Genau das, was ich spielen durfte: Besser keine Sprachnotizen an Männerbekanntschaften nach Mitternacht und diversen Gläsern Wein..."

 

Wie entwickelt sich Micki denn in Staffel 2?

"Sie bleibt sich schon sehr treu in ihrer Art. 'Ich habe die Welt lieb und trage das Herz auf der Zunge.' Aber ich glaube, durch Ash sehen wir auch bei Micki mal eine verletzliche Seite. Sie ist ja sonst sehr tough und löst die Probleme. Ash trifft sie wirklich ins Mark. Ich glaube, darüber reift sie auch, weil sie in der Staffel eine Entscheidung fällen muss. Micki liebt natürlich die Menschen und ihre Freundinnen, aber wir haben noch nicht gesehen, wie sie ist, wenn sie in einen Mann verliebt ist..."

 

An der Männerfront tun sich für Micki also neue Dinge auf?

"Auf jeden Fall! Und es ist nicht nur Herr Beck. Wir haben auch den tollen Daniel Roesner mit dabei. Wir haben uns sozusagen die ganzen 'Alarm für Cobra 11'-Stars geschnappt (lacht)."

 

Wie sehr haben Sie sich im Vorfeld denn auf Tom Beck als Kollegen gefreut?

"Total. Wir kennen uns privat schon seit elf Jahren, sind Kumpels und wollten immer schon zusammendrehen. Das hätte auch an der einen oder anderen Stelle fast geklappt und ist dann aus zeitlichen Gründen doch gescheitert. Deswegen habe ich mich natürlich umso mehr gefreut! Ich schätze Tom wirklich sehr, er ist auch ein wahnsinniges Comedy-Talent. Mit ihm jetzt in der eigenen Sitcom zu spielen ist wunderbar!"

Besetzung

Caroline Maria Frier / Michaela "Micki" Busch 

Anna Julia Antonucci / Charlotte "Charly" Laurin

Christian Tramitz / Dr. Friedrich Tümmler 

Jasin Challah / Dr. Anastasios Kyrgios 

Gisa Flake / Krankenschwester Doro

Mareile Blendl / Krankenschwester Trudi 

Judith Richter / Prof. Marianne Tümmler 

Tom Beck / Dr. Paul Ash 

u.v.a.

PRODUKTIONSNOTIZEN

Die zehn Folgen der RTL Sitcom ""Schwester, Schwester – Hier liegen Sie richtig!" wurden im Sommer 2020 von der UFA Fiction GmbH in Berlin produziert.

STAB

Produktion

UFA Fiction GmbH

 

Regie

Ulli Baumann

 

Produzent

Tommy Wosch

 

ausführende Produzentin

Viola-Franziska Bloess

 

Producerin

Luisa Laute

 

Junior Producer

Niklas Burghardt

 

Produktionsleitung

Maik Winter

 

Herstellungsleitung

Katja Hartwig

 

Schnitt

Robert Kummer

Daniel Scheimberg

David Wieching

Simon Gutknecht

 

Szenenbild

Kay Kulke

 

Kostüm

Gitti Remmert

 

Maske

Suse Bock

Dana Bieler

 

Musik

Martin Berger

Simon Wiebe

 

Redaktion Fiction

Manuel Schlegel

 

Leitung Fiction

Frauke Neeb

Hauke Bartel

 

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