22. & 23. September bei RTL / GZSZ-Liebling auf der Suche: Startschuss für den großen Nihat-Serien-Marathon
Nihat – Alles auf Anfang

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GZSZ-Liebling auf der Suche: Startschuss für den großen Nihat-Serien-Marathon: Im neuesten Spin-off der Erfolgs-Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" von RTL, TVNOW und der Produktionsfirma UFA Serial Drama begibt sich der beliebte GZSZ-Charakter Nihat Güney (Timur Ülker) auf die Reise zu seinen Wurzeln und ist bereit, alles auf eine Karte zu setzen. Ein fast lebloser Nihat wird am Anfang der ersten Folge aus dem Wasser am Hamburger Hafen gezogen. Aber was ist auf seiner Reise von Berlin nach Hamburg passiert? Wie konnte es soweit kommen? GZSZ setzt den Startschuss für dieses Serien-Abenteuer nicht nur inhaltlich, sondern auch zeitlich. Der Spin-off startet bei RTL am 22. und 23.9.2021 bereits zur gewohnten GZSZ-Zeit um 19.40 Uhr – jeweils fünf Folgen am Stück! TVNOW streamt alle Folgen als Box-Set bereits ab 15. September 2021.

 

Und darum geht es bei "Nihat – Alles auf Anfang": Seine Herkunft und die Suche nach seiner leiblichen Familie beschäftigt Nihat schon wochenlang – in der Serie GZSZ. Doch zu seiner leiblichen Mutter verliefen bisher jegliche Spuren im Sande. Erst als er mit der Suche fast schon abgeschlossen hat, erreicht ihn der entscheidende Hinweis. Die Spur zu seiner Mutter führt ihn ins Hamburger Rotlichtmilieu. Hier startet "Nihat – Alles auf Anfang" und damit sein größtes Abenteuer. Hier können die Zuschauer:innen mit Nihat in eine völlig neue, bunte und spannende Welt abtauchen. Dreh- und Angelpunkt der Serie ist die Kult-Kneipe "Cherry Palace", das der schillernden Drag Queen Madita (Nico Birnbaum) gehört. Wird er dort endlich seine Mutter finden?

 

Doch nicht nur GZSZ-Fans kommen mit dem neuen Spin-off auf ihre Kosten. "Nihat – Alles auf Anfang" ist eine in sich abgeschlossene Serie, bei der alle Zuschauerinnen und Zuschauer ohne GZSZ-Vorwissen einsteigen können.

 

Zeitgleich zu Nihats Ankunft in der Hafenstadt rennt nur wenige Blocks von ihm entfernt in einer dunklen Seitenstraße ein junges Mädchen um ihr Leben. Liz (Sarah Mangione) hat Straßendealern spontan ein Kilo Koks geklaut und rettet sich ins Cherry Palace, wo sie die Drogen in ihrem Spind verstaut. Noch ahnt Nihat nicht, dass Liz, die dort als Tänzerin arbeitet, seine Halbschwester ist. Und er ahnt auch nicht, dass Liz mit dem Koks die Kult-Kneipe und damit ihre Familie retten will. Was Liz noch nicht weiß: Durch den Koks-Klau legt sie sich mit dem gefährlichen Mafia-Boss Lukas Wolf (Matthias Ludwig) an – mit weitreichenden Folgen. In der gleichen Nacht erfährt Nihat von Madita – im bürgerlichen Leben Matthias – etwas über seine Mutter, das ihn völlig aus der Bahn wirft. Nihat will seine Familie kennenlernen. Als er sich seiner Halbschwester vorstellen will, löst er durch einen unglücklichen Moment einen gefährlichen Wettlauf mit der Zeit aus und bringt damit nicht nur Liz, sondern auch ihren besten Freund Yannik (Maximilian Schneider) in Lebensgefahr. Nur ein Mensch kann ihnen dabei helfen und genau dieser Mensch möchte gerade nichts mit Nihat zu tun haben. Auch hier können sich die Zuschauer:innen auf ein spannendes Wiedersehen mit einem bekannten Gesicht freuen.

 

"Nihat – Alles auf Anfang" erzählt von Freundschaft, gefährlicher Liebe und Crime, aber vor allem von dem einzigartigen Gefühl, das "Familie" heißt.

 

Timur Ülker, Hauptdarsteller: "Nihat ist seit drei Jahren bei GZSZ fest etabliert. Durch seinen Charme und seine Intelligenz hatte er bisher immer alles gut im Griff. Bis er erfährt, dass er adoptiert ist. Seitdem läuft alles drunter und drüber. Das Gute ist, dass alle – selbst auch ohne GZSZ zu kennen – auf ihre Kosten kommen und alle, die GZSZ-Fans sind, diese Serie ebenfalls lieben werden: Actiongeladene Kampfszenen, dramatische Schicksalsschläge und viele Lacher machen 'Nihat – Alles auf Anfang' zu einem ultimativen Erlebnis, dass man auf keinen Fall verpassen sollte. Als gebürtiger Hamburger war es sehr schön, wieder in der Heimat zu drehen. Beim Dreh in Hamburg musste ich kurz schmunzeln, denn früher wurde ich von den Türstehern auf der Reeperbahn abgewiesen und durfte zum Feiern nicht in einige der Clubs rein. Für meine Serie wurde dann plötzlich die gesamte Große Freiheit abgesperrt. Das war ein schönes Bild und Erlebnis."

 

Sarah Mangione: "Die Vorbereitung zur Serie waren für mich wirklich super taff und sehr schweißtreibend. In unter acht Tanzstunden musste ich ganze fünf Choreografien lernen und das leider nicht in bequemen Turnschuhen, sondern in High Heels. Vor der Serie konnte ich auf solchen Schuhen noch nicht einmal stehen. Die aufregendste Szene war für mich auch mein erster Tanzauftritt vor über 50 Komparsen und ebenso vielen Teammitgliedern auf der großen Bühne. Mir war den ganzen Tag schon total schlecht, weil ich so super aufgeregt war: Ausgerechnet an meinem Geburtstag sollte ich das erste Mal auf hohen Schuhen vor der Kamera eine komplette Choreografie tanzen. Als ich dann auf der Bühne stand und es hieß: 'Wir sind Set' und eigentlich die Musik angehen sollte, wurde mir zu meiner Überraschung ein Geburtstagsständchen gesungen. Von fast 100 Menschen. Das hat mich damals wahnsinnig berührt und mir Kraft für den Auftritt geschenkt."

 

Nico Birnbaum: "Komplett neu für mich war, Frauenkleidung zu tragen. Ich lernte auf High Heels zu laufen, mich wie eine Frau zu bewegen. Bei den Dreharbeiten erkannte ich, dass die Verwandlung von Matthias zu Madita keine zu einer Kunstfigur ist, sondern eine Vervollkommnung des Menschen Matthias zu Madita. Das Besondere an dieser Produktion war der Mut, eine Figur in den Mittelpunkt zu rücken, die sonst in Film und Fernsehen unterrepräsentiert ist."

 

Matthias Ludwig: "Lukas macht Nihats Schwester das Leben zur Hölle. Durch ihn muss Nihat sich in extreme Gefahr begeben und über sich hinauswachsen. Die beiden haben nicht so viele Momente zusammen, aber wenn, dann geht es richtig zur Sache … Eine große Herausforderung bei den Drehs war, meiner Rolle Lukas mehr Tiefe zu geben als einfach nur eine knallharte Schale. Er hat auch eine emotionalere, weichere Seite. Die muss da sein, auch wenn man sie kaum zu Gesicht zu bekommt."

 

Maximilian Schneider: "Yannik hat am Anfang ein angespanntes Verhältnis zu Nihat, welches sich allerdings bessert und zu einer Freundschaft entwickelt. Jede Geschichte der Figuren hat einen spannenden Ansatz, ihre eigene Dramatik und einen bestimmten Verlauf. Wir sehen Menschen, die versuchen ihre Hürden im Leben zu meistern, können sie begleiten, mitfiebern und vielleicht die ein oder andere Parallele zum eigenen Leben entdecken."

 

"Nihat – Alles auf Anfang" ist eine UFA Serial Drama Produktion für RTL und TVNOW. Gedreht wurde die Serie im Mai und Juni 2021 in Berlin und Umgebung sowie in Hamburg. Dominique Moro ist die Produzentin, Producerin ist Christine Melzer. Regie führt Christian Singh. Executive Producer seitens RTL ist Christiane Ghosh, die Redaktion liegt bei Christina Pachutzki.

 

"NIHAT – Alles auf Anfang" wird zudem bei RTL UHD in UHD HDR zu sehen sein. RTL UHD ist ein linearer Ultra-HD-Kanal der Mediengruppe RTL Deutschland. Verbreitungspartner in Deutschland sind HD+ über Satellit, die Deutsche Telekom mit Magenta TV und Wilhem.tel bzw. Willy.tel sowie Tele Columbus mit ihrer Marke PŸUR im Kabelnetz. In Österreich kann RTL UHD auch über simpliTV SAT Plus und HD Austria empfangen werden. In der Schweiz wird RTL UHD im IPTV-Netz von Sunrise, durch den Kabelnetzbetreiber UPC und seit Februar 2021 auch via blue TV von Swisscom verbreitet.

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Seinem großen Traum von der Schauspielerei folgend zieht es Timur Ülker 2016 nach Los Angeles, um am berühmtem Lee Strasberg Institute das Handwerk zu lernen. In Hollywood darf er sein Können auch gleich in einigen Produktionen unter Beweis stellen. Zurück in Deutschland widmet er sich gleichzeitig seiner zweiten großen Leidenschaft, der Musik (Pop, Sprachgesang). Ülker gehört seit 2018 als Nihat Güney zum Hauptcast von GZSZ. Im Herbst ist er in der titelgebenden Hauptrolle in "Nihat - Alles auf Anfang" auf TVNOW und bei RTL in der Primetime zu sehen. Neben den täglichen Dreharbeiten und regelmäßigen Coachings ist er sportlich sehr aktiv. Timur ist in einer glücklichen Partnerschaft und Vater von zwei Kindern.


Auf welche Geschichte können sich die RTL- und TVNOW-Zuschauer:innen freuen?
Das Gute ist, dass alle – selbst auch ohne GZSZ zu kennen – auf ihre Kosten kommen und alle, die GZSZ-Fans sind, diese Serie ebenfalls lieben werden: Actiongeladene Kampfszenen, dramatische Schicksalsschläge und viele Lacher machen "Nihat – Alles auf Anfang" zu einem ultimativen Erlebnis, dass man auf keinen Fall verpassen sollte.


Was zeichnet deine Rolle Nihat aus?
Nihat ist seit drei Jahren bei GZSZ fest etabliert. Er ist ein äußerst intelligenter, selbstbewusster Mensch. der immer eine Beschäftigung braucht. Er kann sich schnell für Dinge begeistern. Leider verliert er aber auch genauso schnell wieder das Interesse daran. Durch seinen Charme und seine Intelligenz hatte er bisher immer alles gut im Griff. Bis er erfährt, dass er adoptiert ist. Seitdem läuft alles drunter und drüber.


Was hast du mit deiner Rolle gemeinsam? 
Nihat ist ein sehr lebensfroher und an vielen Dingen interessierter Mensch. Ich denke, das verbindet uns beide. Ich erinnere mich noch an ein Grundschulzeugnis von mir, in dem genau dasselbe stand.


Was unterscheidet euch?
Nihat ist sehr sprunghaft und lässt sich schnell von seinen Emotionen leiten. Spontane Entscheidungen stehen bei ihm an der Tagesordnung. Diesen Luxus kann ich mir mit zwei Kindern nicht mehr ganz so leisten. (lacht)


Was hast du von deiner Rolle gelernt?
Nihat ist ein sehr intelligenter Mensch – und auch hochbegabt. Schlaue Sprüche und Weisheiten stehen bei ihm an der Tagesordnung. Das ein oder andere Fremdwort, dass ich als Schauspieler auswendig lernen musste, habe ich noch im Kopf. Wie zum Beispiel "Hippopotomonstrosesquippedaliophobie". Es bedeutet: Angst vor langen Wörtern.


Was könnte Nihat von dir lernen?
Nihat könnte lernen, dass Familie mehr als nur Blutsverwandtschaft oder ein Stammbaum ist. Denn genau diese Identitätskrise macht ihm derzeit stark zu schaffen.


Was war die größte Herausforderung für dich, deine Rolle zu spielen? 
Die Entscheidungen, die Nihat trifft, zu verstehen und nachzuvollziehen.


In welchem Verhältnis steht deine Rolle zu Liz und Shirin?
Liz ist Nihats Halbschwester. Sie taucht nun das erste Mal in seinem Leben auf. Als Nihat das erfährt und sich ihr vorstellen möchte, führen eine Verkettung von Ereignissen dazu, dass 1 Kilo Koks in der Elbe landet. Das Kokain gehört allerdings Kriminellen aus dem Milieu.


Wie hast du dich auf deine Rolle vorbereitet? 
Da Nihat einen Identitätskonflikt hat und sich auf die Suche nach seiner wahren Familie begibt, war es mir wichtig, zu wissen, wie es Menschen, die tatsächlich adoptiert wurden, geht. Ich habe viel recherchiert und mit Menschen, die adoptiert wurden, geredet, um zu erfahren, wie es ihnen erging, als sie dies erfuhren.


Wer hat dich dabei unterstützt? 
Um seine Schwester zu retten, kämpft Nihat auf einer Yacht bei voller Fahrt gegen den Drogenboss Wolf. Diese Szene musste mit einem Stuntkoordinator ausführlich geprobt werden. 


Gab es wegen der Corona-Pandemie besondere Herausforderungen beim Dreh?
Da wir unter der Schutzstufe 3 gedreht haben, mussten wir u. a. jeden Tag schnellgetestet werden. Außerdem wurden darüber hinaus regelmäßig PCR Tests gemacht.  


Ihr habt in Berlin und Hamburg gedreht. Welche Stadt gefällt dir besser?
Beide Städte haben auf ihre eigene Art etwas Besonderes. Als gebürtiger Hamburger war es sehr schön, wieder in der Heimat zu drehen. Gerade die Szenen am Hamburger Hafen sind toll geworden. Beim Dreh in Hamburg musste ich kurz schmunzeln, denn früher wurde ich von den Türstehern auf der Reeperbahn abgewiesen und durfte zum Feiern nicht in einige der Clubs rein. Für meine Serie wurde dann plötzlich die gesamte Große Freiheit abgesperrt. Das war ein schönes Bild und Erlebnis.  


Was machst du nach den Dreharbeiten und wie entspannst du danach? 
Tatsächlich ging es für mich direkt bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" und anderen sehr spannenden Projekten weiter. Aber im Herbst gönne ich mir dann endlich den wohlverdienten Urlaub!


Welcher Typ bist du? Sport, Lesen, Six-Pack-Training, Yoga, am Wasser Chillen, Tanzen, Party …? 
Eigentlich bin ich die absolute Naschkatze, die gerne auf der Couch liegt, Pizza isst und sich gute Filme anschaut. Aber ich weiß noch, wie unwohl ich mich mit meinen 90 Kilo gefühlt habe und daher versuche ich regelmäßig Sport zu machen, um meine Form zu behalten. Wobei ich sagen muss, dass ich momentan fünf Kilo zu viel habe …
 
Wie waren die Dreharbeiten für die Serie?
Die Dreharbeiten waren sehr aufregend. Eine total intensive Erfahrung. Ich war bei fast jedem Drehtag dabei und habe wirklich alles in diese Produktion gesteckt. Von der ersten bis zur letzten Drehklappe war das gesamte Team hoch konzentriert und nur ein Ziel: das Bestmögliche aus jeder Einstellung und von jeder Szene raus zu holen.


Was war das Besondere an dieser Produktion?
Alle Motive, an denen wir gedreht haben, sahen aus wie einzelne Gemälde. Wirklich wie gemalt. Eine eigene Welt, die jedes Mal Emotionen in mir geweckt haben. Diese Liebe zum Detail wird sich ganz sicher auch auf die Bildschirme transportieren.


Was ging dir durch den Kopf, als du deine letzte Szene gedreht hast? 
Auf der einen Seite war ich traurig, dass alles schon vorbei war. Andererseits war ich auch glücklich, diese große Produktion gut abgeschlossen zu haben. 


Sind auch ein paar Tränen geflossen?
Als das letzte Bild abgedreht war, sah ich unserer Produzentin Dominique Moro in die Augen und war den Tränen nahe. Das war ein sehr emotionaler Moment. Wir alle haben so viel Energie in den vergangenen Wochen in die Serie gesteckt – und nun waren wir fertig. 


An welche Anekdote erinnerst du dich besonders gerne? 
Ich habe grundsätzlich viel gelacht mit den Schauspielkolleg:innen. Ich weiß noch, wie Sarah Mangione bei meinen Liegestützen vor einer Szene filmte und wir uns darüber so sehr amüsierten, dass wir nach Szenenbeginn noch immer lachen mussten.


Was war das Emotionalste für dich beim Dreh? 
Ein Gänsehaut-Moment war, als man mir sagte, dass ich eine eigene Serie bekomme. Ich weiß noch, dass die Realisierung einige Wochen später erfolgte und ich plötzlich zuhause auf der Couch aus allen Wolken fiel. Das hätte ich mir nicht erträumt, als ich bei GZSZ anfing. Der emotionalste Moment beim Dreh für mich war, als Nihat ins Cherry Palace ging, um Fragen dazu beantwortet zu bekommen und plötzlich erfährt, dass er eine Schwester hat. Diese Szene war magisch. Sie war so schön geschrieben und ging länger als übliche Szenen. Es entstanden magische Momente, die so nicht im Drehbuch standen. 


Gab es Erfahrungen, die komplett neu für dich waren?
Komplett neu waren die Vielzahl an Nachtdrehs. Wir haben teilweise bis 6 Uhr morgens gedreht. Auf Dauer war das schon fordernd und sehr intensiv, aber es hat sich gelohnt.


Was nimmst du für dich persönlich mit aus der "Nihat"-Zeit? 
Ein gutes Drehbuch ist wichtig für eine gute Serie und wir hatten ein sehr gutes Drehbuch! Ich kann’s kaum erwarten, die finale Fassung im Fernsehen zu sehen.


Drei Worte über deine "Nihat"-Zeit?
Außerordentlich intensive Erfahrung!


Und drei Worte, mit der Du die Serie beschreiben würdest?
Action, Drama, Comedy!
 
Wie geht es für Dich nach "Nihat – Alles auf Anfang" weiter? 
Nihat kehrt als veränderterer Mensch zurück in den GZSZ-Kiez.

 

Episode 1

Ein fast lebloser Nihat wird aus dem Wasser am Hamburger Hafen gezogen. Aber was ist ihm auf der Suche nach seiner Mutter passiert? Wie konnte es soweit kommen? Wenige Tage zuvor: Nihat sitzt nervös am Tresen der Hamburger Kult-Kneipe Cherry Palace. Er ist hier, um endlich seine leibliche Mutter zu finden. Zeitgleich rennt, nur wenige Blocks entfernt in einer dunklen Seitenstraße, ein junges Mädchen um ihr Leben. Liz hat ein paar Straßendealern spontan ein Kilo Kokain geklaut und rettet sich ins Cherry Palace, wo sie die Drogen in ihrem Spind verstaut. Von Drag-Queen Madita – im bürgerlichen Leben Matthias und Besitzer des Cherry Palace – erfährt Nihat, dass Liz seine Halbschwester ist. Die versucht währenddessen vergeblich, das geklaute Kilo Koks an den Mann zu bringen und wird dabei prompt von ihrem besten Freund Yannik erwischt. Ihr dämmert, dass das Ganze eine saudumme Idee war, um das Cherry Palace und damit ihre Familie und ihr Zuhause zu retten. Die beiden wollen den Dealern das Koks zurückzugeben, als ausgerechnet Nihat Liz‘ Weg kreuzt und beide durch einen unglücklichen Moment in Lebensgefahr bringt …

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Episode 2

Während Liz in Panik gerät, weil Yannik sich in den Fängen der Drogendealer befindet, fühlt Nihat sich schuldig und will helfen. Am liebsten würde Liz ihren Halbbruder zum Mond schießen, da sie aber jede Hilfe brauchen kann, folgt sie ihm schließlich in eine Auto-Werkstatt. Shirin, die bisher jeglichen Kontakt zu ihm abgeblockt hat, erstarrt, als sie plötzlich auf ihren Cousin trifft. Nihat hofft, dass sie ihnen das nötige Geld leihen kann, um Yannik zu retten. Shirin muss die beiden jedoch enttäuschen, hat aber eine Idee, wer das Geld haben könnte: Ihr Chef. Es beginnt eine Verfolgungsjagd, die in einem Parkhaus endet. Die drei sitzen in der Falle. Während einer der schweren Jungs mit einer Waffe auf Liz zeigt und klarstellt, dass das die kleine Schlampe ist, die ihnen das Koks geklaut hat, öffnet sich die Beifahrertür und der Boss höchstpersönlich steigt aus: Lukas Wolf. Undurchdringlich mustert Lukas die Truppe, aber sein Blick bleibt fasziniert an Shirin hängen. Er schlägt ihr einen Deal vor: Sie fahren ein Rennen. Lässt sich Shirin auf den gefährlichen Deal ein?

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Episode 3

Lukas und Shirin liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, doch letztlich rast Shirin als erste über die Ziellinie. Lukas steht zu seinem Wort und erlässt ihnen die Schulden des geklauten Koks. Liz kann Yannik wieder in ihre Arme schließen. Zurück im Cherry Palace steht eine große Abschiedsparty an, weil die kultige und stadtbekannte Kneipe schließen muss. Der Laden kocht. Im Übermut legt Nihat einen heißen Strip hin, was sogar Shirin ein Lächeln entlockt. Nur Yannik gefällt der neue große Bruder von Liz gar nicht. Nachdem die letzten Gäste im Morgengrauen gegangen sind, stößt man ein letztes Mal auf die Kneipe an. Beim Aufräumen am nächsten Morgen macht Liz eine überraschende Entdeckung: Ein Umschlag, in dem sich ziemlich viel Geld befindet. Geld, mit dem das Cherry Palace vielleicht doch noch gerettet werden könnte. Die Stimmung ist ausgelassen, während draußen unbemerkt von Nihat und seinen neuen Freunden ein schwarzer SUV vorfährt, hinter dessen Windschutzscheibe Lukas Wolf den Eingang des Cherry Palace mit undurchdringlichem Lächeln beobachtet.

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Episode 4

Nihat setzt alles daran, dass Liz und die Cherry-Palace-Crew die Kult-Kneipe nicht aufgeben müssen, und bittet den besten Anwalt, den er kennt, um Hilfe: Jo Gerner. Während Nihat sich freut, seine Schwester immer näher kennenzulernen, sucht Lukas Shirin in der Werkstatt auf. Bei einer Probefahrt lernt sie eine ganz andere Seite an dem Mafia-Boss kennen. Denn als sie ein Reh anfahren, macht Lukas nicht – wie erwartet – kurzen Prozess, sondern setzt alle Hebel in Bewegung, um das Tier zu retten. Shirin ist unfreiwillig beeindruckt … Für Nihat wird es Zeit, wieder nach Berlin zurückzukehren. Doch gerade als er sich von Liz verabschieden will, überschlagen sich die Ereignisse …

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Episode 5

Wolfs Gang nutzt den Laden ungeniert, um mit frisierten Umsätzen Geld zu waschen und seine Drogengeschäfte voranzutreiben. Als "der Wolf" persönlich der Crew einen Besuch abstattet, wirkt er beinahe amüsiert: Dachten sie wirklich, er lässt sie mit einem Autorennen davonkommen? Die Crew des Cherry Palace muss alles machtlos mit ansehen. Nihat verschiebt seine Abreise. Selbstverständlich lässt er seine neuen Freunde nicht im Stich. In einer riskanten Aktion bricht er eines Abends in Wolfs Villa ein. Shirin versucht ihn davon abzuhalten, doch Nihat hofft, an Informationen zu gelangen, mit denen sie Lukas‘ Kartell anonym auffliegen lassen können. Während Nihat seinen Plan in die Tat umsetzt, muss Shirin Lukas ablenken. Wieder kommt es zu vertrauten Gesprächen und die Luft zwischen den beiden knistert. Währenddessen bekommt Nihat in der Villa einen entscheidenden Hinweis. Doch dann droht er plötzlich aufzufliegen …

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Episode 6

Während Yannik und Liz sich endlich näherkommen und Matthias seine schwere Krankheit weiter verheimlicht, schafft es Nihat mit einer Lüge, den kleinen Jungen in Wolfs Villa zum Stillschweigen zu überreden, und kann fliehen. Elektrisiert berichtet er Liz und den anderen, dass schon bald eine größere Drogenlieferung ankommen soll. Das ist die Chance, Wolf und seine Leute hochgehen zu lassen. Sie müssen nur noch herausfinden, wann und wo die Drogenübergabe stattfinden soll. Unterdessen erkennt Lukas, dass das Kamerasystem in seiner Villa für einige Zeit ausgefallen ist. Plötzlich erscheint auch Shirins nächtlicher Spontanbesuch in einem ganz anderen Licht …

Episode 7

Während Nihat und Liz versuchen, mehr über die Drogenlieferung in Erfahrung zu bringen, erhärten sich Lukas‘ Verdächtigungen. Erst als ihm klar wird, dass die Ungereimtheiten aus seinen eigenen Reihen stammen, lässt er von Shirin ab. Er entschuldigt sich bei ihr und erneut kommt es zu einem nahen Moment. Im Cherry Palace bekommen Nihat und Madita mit, dass Wolfs Leute plötzlich unruhig werden und nehmen kurzerhand die Verfolgung auf. Die Fahrt endet an einem Flugplatz, wo im Schutz der Nacht eine Drogenlieferung entladen wird. Jackpot! Doch kurz bevor Nihat und Madita den entscheidenden Anruf bei der Polizei tätigen können, kommt es zu einem schwerwiegenden Zwischenfall …

Episode 8

Die dramatischen Ereignisse am Flugplatz werfen Nihat komplett aus der Bahn. Liz macht Nihat für die Geschehnisse verantwortlich. Als sie von Johnny auch noch Matthias' Geheimnis über seine schwere Krankheit erfährt, bricht für Liz eine weitere Welt zusammen. Doch auch wenn sich ihre ganze Wut und Verzweiflung gerade gegen Nihat richtet, will er seine kleine Schwester nicht aufgeben. Sie ist seine Familie und er würde alles tun, sie zu beschützen. Denn die Bedrohung durch Wolfs Leute besteht weiter und sie alle sind in Gefahr. Als Yannik bemerkt, dass Liz und seine Waffe verschwunden sind, beginnt ein Rennen gegen die Zeit. Er ahnt, dass sie auf dem Weg zu Wolf ist. Liz will Vergeltung ...

Episode 9

Auch wenn Nihat Liz im letzten Moment von Schlimmerem abhalten kann: Ihr Besuch bleibt von Lukas nicht unbemerkt. Er gibt Liz eine brutale Botschaft mit auf den Weg. Shirin findet Liz verängstigt vor und lässt sich von ihr das Versprechen abringen, über Lukas’ Drohung zu schweigen. Ihre Wut auf Lukas entlädt sich in Leidenschaft. Plötzlich muss sie sich mit der Frage befassen, ob sie ernsthaft einen Mörder lieben kann ...

Episode 10

Shirin lässt sich zum Schein auf Lukas ein. Als Nihat einen Anhaltspunkt dafür findet, dass sie bei Wolf ist, heftet er sich mit Liz an ihre Fersen. Was hat sie vor? Dann spitzen sich die Ereignisse zu: Shirin hat Lukas in eine Falle gelockt, um ihn an einen rivalisierenden Clan auszuliefern. Lukas gelingt die Flucht, aber er nimmt Liz als Geisel. Nihat und Shirin unternehmen verzweifelt alles, um seine Schwester zu retten. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt ...

Matthias Ludwig spielt Lukas Wolf

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Matthias Ludwig wurde in Hamburg geboren. Als Kind lebte er mit seinen Eltern teilweise in Kanada. In seiner Jugend entdeckte er seine Begeisterung für Kampfsport und trainierte Karate, Kung Fu und Capoeira. Außerdem begann er, sich selbst Akrobatik beizubringen. Noch während der Schulzeit war er Mitglied eines Showteams für Kampfsport. Während seines Studiums arbeitete er als Akrobat und Stuntman und trat so in diversen TV-Shows auf, u. a. bei "Wetten, Dass…?", wo er 2004 Wettkönig wurde. Bei seiner Wette kletterte er in der Grätsche mit einem Tablett in den Händen zwischen zwei 5 Meter hohen Wänden hoch, um oben ein Glas Wasser einzuschenken. Seine Wettpatin war Renée Zellweger.

 

Durch die Arbeit auf der Bühne wuchs sein Interesse an der Schauspielerei. Er nahm Einzelunterricht und besuchte diverse Workshops und laufende Klassen, u. a. bei Jim Walker, Elisabet Sevholt und dem Berliner Studio. Nach Rollen in Produktionen wie "Polizeiruf Rostock", "SOKO Stuttgart", "SOKO Wismar", "Großstadtrevier" und "Milk & Honey", folgte eine Hauptrolle in dem Sat.1-Film "Unsere Jungs" und anschließend eine durchgehende Rolle als Polizist in der englischsprachigen Produktion "Spides". Außerdem entwickelt er eigene Projekte. So schrieb und inszenierte er u. a. die englischsprachige Comedy-Webserie "All The Way Up" zusammen mit einem Freund. Aktuell arbeiten die beiden Schauspieler an der Entwicklung eines TV-Serienkonzeptes.

 

Wer ist Lukas Wolf bei "Nihat – Alles auf Anfang"?
Lukas ist der Gegenspieler der Cherry Palace Crew und macht den Freunden das Leben mit allen Mitteln sehr schwer. Jeder aus der Truppe wird mit mir große Probleme bekommen – auf ganz unterschiedliche Arten. Zum Beispiel macht Lukas Nihats Schwester Liz das Leben zur Hölle. Durch Lukas muss Nihat sich in extreme Gefahr begeben und über sich hinauswachsen. Die beiden haben nicht so viele Momente zusammen, aber wenn, dann geht es richtig zur Sache. Nach außen hin ist Lukas eiskalt und skrupellos, aber er hat auch eine weiche Seite. Die versteckt er allerdings sehr gut, auch vor sich selbst.

 

Was hast du mit deiner Rolle gemeinsam?
Ich kenne das Gefühl, die Karriere über alles zu stellen, auch wenn ich zum Glück früher als Lukas gelernt habe, dass das der falsche Weg ist.

 

Was unterscheidet euch?
Zum Glück so einiges: Ich bin kein Krimineller und könnte in der Realität nie so handeln wie Lukas. Doch abgesehen von den ethischen Fragen, gibt es auch im Kleinen viele Unterschiede: Meine Villa würde ich ganz anders einrichten und mein Kühlschrank wäre immer voll.

 

Was hast du von deiner Rolle gelernt?
Als Schauspieler lernst du von jeder Rolle etwas für dein Handwerk, da jede Rolle eine neue Herausforderung ist. Lukas Wolf war eine der größten und abwechslungsreichsten Rollen, die ich bisher gespielt habe, dementsprechend intensiv war es. Ich habe das Gefühl, mich durch den Dreh als Schauspieler weiterentwickelt zu haben und fühle mich für zukünftige Projekte noch besser gewappnet. Außerdem hat der Dreh so viel Spaß gemacht und das Team war so großartig, dass ich nochmal daran erinnert wurde, wie dankbar ich für meine Arbeit sein kann.

 

Was könnte Lukas Wolf von dir lernen?
Lukas könnte von mir auf jeden Fall lernen, mit seinen Emotionen besser umzugehen, an andere Menschen zu denken und sich einen Job zu suchen, der ihn wirklich erfüllt. Und natürlich besser einzukaufen, damit der Kühlschrank nicht so leer ist.

 

Was war die größte Herausforderung für dich?
Die größte Herausforderung war, Lukas mehr Tiefe zu geben als einfach nur eine knallharte Schale. Er hat auch eine emotionalere, weichere Seite. Die muss da sein, auch wenn man sie kaum zu Gesicht zu bekommt.

 

Du hattest bei "Nihat – Alles auf Anfang" gemeinsam mit Gamze Senol eine Sex-Szene. Deine erste?
Nein, ich hatte schon zweimal welche. Die waren deutlich kürzer, haben es aber natürlich jetzt einfacher gemacht.

 

Wie bereitet man sich auf eine Sex-Szene vor?
Erstmal wie auch auf jede andere Szene: Warum passiert das, was passiert? Die Dynamik zwischen zwei Menschen beim Sex kann ja sehr unterschiedlich sein. Und dann hilft es natürlich, wenn man sich dann schon ein bisschen kennengelernt hat und auch mit dem Team schon etwas eingespielt ist - Da hatten wir auch Glück, dass die Szene verschoben wurde und erst später im Drehplan drankam, als alle schon eingespielt waren.

 

Wie ist es für dich, nackt vor einem riesigen Team zu drehen?
Als Schauspieler teilt man intime Momente seiner Figur mit Cast, Crew und Publikum – Trauer, Wut, Verzweiflung, Freude... Nacktheit ist auch "nur" eine Form von Intimität. Ich versuche bei jeder Szene nach dem "Action" das Team auszublenden. Natürlich hilft es extrem, wenn man ein tolles Team hat. Da hatten wir bei Nihat wirklich Glück! Außerdem haben wir die Szene vorher gut besprochen, sodass klar ist, was jedem Moment passiert. 

 

Wie bitte bekommt man so einen Körper und Po?
Gut essen, schlafen und trainieren ;)

 

Seit wann trainierst du und was?
Ich war bis ins Teenager-Alter sehr unsportlich. Dann habe ich ca. mit 14 oder 15 Kampfsport für mich entdeckt und konnte mich zum ersten Mal für Sport begeistern. Karate, Kung Fu, Kickboxen, später dann Capoeira, Parkour und Akrobatik. Irgendwann kam Krafttraining dazu. Inzwischen mache ich meinen eigenen Mix aus Krafttraining, Handständen, Sprinten… aber ich will jetzt wieder mit Kampfsport anfangen.

 

Was sagt deine Freundin dazu, wenn sie solche Szenen mit dir sieht?
Meine Freundin ist da entspannt. Sie steht selber als Musicaldarstellerin auf der Bühne und kennt diese Momente. Außerdem ist der Dreh solcher Szenen deutlich technischer als es am Ende aussieht: Du wiederholst den einen Moment ein paarmal, dann geht es zum nächsten, immer wieder unterbrochen von Kamera- und Lichtumbauten. 

 

Wie hast du dich ansonsten auf deine Rolle vorbereitet?
Wir haben im Vorfeld den Umgang mit Waffen geübt und auch Kampfchoreo trainiert. Außerdem natürlich meine "normale" Arbeit als Schauspieler. Da ist meine Herangehensweise immer anders. In diesem Fall habe ich zuerst einmal die Drehbücher durchgelesen und sie wirken lassen. Dabei formt sich dann langsam ein Bild von der Figur. Dann geht es an die Details: Was hat Lukas bisher so erlebt, was ist seine Geschichte? Was will er im Verlauf der Serie, jeder einzelnen Folge, jeder einzelnen Szene? Wie steht er zu den anderen Charakteren? Das ist natürlich ein Fass ohne Boden, da man ja in ein Menschenleben eintaucht, das unendlich viele Details und Facetten hat.

 

Wer hat dich dabei unterstützt?
Insgesamt kann man zum Thema Unterstützung sagen: Als Schauspieler musst du dir immer vor Augen halten, dass im Grunde das ganze Team alles tut, damit du möglichst gut rüberkommst. So gesehen wurde ich von jedem unterstützt, Dreharbeiten sind Teamwork. Wir hatten Lutz Zeiler als Waffenmeister und Heiko Kiesow mit seinem Team für das Stunt-Department. Die haben mit ihrer entspannten Art und Kompetenz für Spannung in den actiongeladenen Szenen gesorgt und die Zusammenarbeit hat sehr viel Spaß gemacht! Lukas’ Kleidungsstil ist gar nicht so weit weg von meinen privaten Klamotten. Ich werde dem Kostümdepartment auf jeden Fall ein paar Teile abkaufen.

 

Gab es wegen der Corona-Pandemie besondere Herausforderungen beim Dreh?
Durch Corona mussten wir jede Menge Vorsichtsmaßnahmen einhalten: Kein Drehtag ohne Tests, Masken, Abstände soweit wie möglich … Es dauert länger, bis du dir die Namen des ganzen Teams merken kannst, weil man durch die Masken die Gesichter kaum sieht.

 

Ihr habt in Berlin und Hamburg gedreht. Welche Stadt gefällt dir besser?
Die beiden Städte sind auf jeden Fall meine Favoriten in Deutschland. Ich komme ursprünglich aus Hamburg und finde es sehr schön dort, aber die Energie in Berlin gefällt mir momentan besser. Es gibt hier einfach unendlich viel zu entdecken, aber natürlich habe ich in Hamburg auch schon viel mehr Zeit verbracht.

 

Was machst du nach den Dreharbeiten?
Ich versuche genug Schlaf zu bekommen. Außerdem mache ich recht viel Sport. Meistens brauche ich nach Drehschluss – egal wie spät – noch einen kleinen Snack, bevor es ins Bett geht, wenn mehr Zeit ist, koche ich auch gerne. Ich hätte mich gerne in der Sonne liegend entspannt, aber das geht natürlich nicht, weil sich der Hautton nicht ändern darf im Verlauf der Dreharbeiten.

 

Was sind deine Hobbies?
Ich brauche auf jeden Fall Sport und Bewegung! Krafttraining, Laufen, Akrobatik … Ich lese auch sehr viel, koche und esse sehr gerne. Freunde treffen war ja im letzten Jahr nicht ganz so leicht. Ich freue mich, wenn das jetzt wieder einfacher wird, dann aber eher in entspannter Runde als auf einer Party.

 

Wie waren die Dreharbeiten für die Serie?
Einfach gesagt: Ein Traum. Die Rolle hat extrem viel Spaß gemacht, ich hatte schauspielerisch spannende Szenen und auch diverse Actionsequenzen. Die Kollegen und das Team waren alle extrem nett und die Stimmung war immer gut. Auch wenn die Tage manchmal lang und warm und die Nächte manchmal lang und kalt waren.

 

Was war das Besondere an dieser Produktion?
Auf jeden Fall, dass es mein erster großer Dreh nach der Corona-Pause war. Es tat so gut, wieder am Set zu sein! Ich habe die Schauspielerei vermisst, aber auch die Atmosphäre am Set – da war es besonders toll, dass das Team so gut war und es auch viel zu Lachen gab.

 

Was war deine emotionalste Erfahrung beim Dreh?
An meinem vorletzten Drehtag war ich relativ früh fertig, bin vom Set weg und habe gemerkt, dass ich eigentlich gar nicht gehen will. Plötzlich habe ich realisiert, dass ich nur noch eine einzige Szene vor mir habe und es dann vorbei ist.

 

Sind nach der letzten Szene ein paar Tränen geflossen?
In meiner Rolle nicht. Dass könnte Lukas Wolf nicht so schnell zulassen. Privat war ich schon echt traurig, als ich am letzten Drehtag fertig war und wusste "Das war es jetzt".

 

An welche Anekdote erinnerst du dich?
Als Lukas Wolf das erste Mal auftritt, steigt er cool und bedrohlich aus dem Auto. Doch es war ziemlich eng, deswegen habe ich mich in der Probe ziemlich unelegant rausgequält. Auch bei der Schießerei im Hafen hatten wir ein paar Probleme, die Reihenfolge der Schüsse richtig hinzubekommen. Die dramatischsten Szenen haben immer das meiste Potential für unfreiwillige Lacher …

 

Gab es Erfahrungen, die komplett neu für dich waren?
Ich habe in den Vorbereitungen zum ersten Mal eine scharfe Waffe abgefeuert. Ziemlich respekteinflößend.

 

Was nimmst du für dich persönlich mit aus der Nihat-Zeit?
Einen neuen Wachstumsschritt als Schauspieler, jede Menge gute Erinnerungen, und den Mantel von Lukas Wolf.

 

Drei Worte, mit der du deine Nihat-Zeit und drei Worte, mit der du die Serie beschreiben würdest.
Nihat-Zeit: Spaß, Wachstum, Zusammenarbeit. Die Serie: Spannung, Drama, Werte

 

Wie geht es für dich nach "Nihat – Alles auf Anfang" weiter?
Ich drehe jetzt erstmal einen eigenen Kurzfilm. Das Drehbuch habe ich mit meinem besten Freund Paul Cless zusammen geschrieben und wir spielen auch die Hauptrollen. Außerdem arbeiten wir noch gemeinsam an einigen anderen eigenen Projekten: Insbesondere in der Corona-Zeit hat sich da auch eine Leidenschaft für das Schreiben entwickelt.

Nico Birnbaum spielt Madita aka Matthias

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Nico Birnbaum wurde in Kiel geboren. Den Schauspieler aus dem Norden zog es oft in den Süden. Er studierte in Frankreich Literatur und Philosophie und schrieb in Italien an seiner Dissertation über Franz Kafka. Erste berufliche Erfahrungen als Schauspieler machte er an der Florentiner Scuola Nazionale di Cinema Indipendente, in der er in zahlreichen Kurzfilmen mitspielte, sowie in seinem ersten Kinofilm "Reality News" von Salvatore Vitiello. 2013 entschied er sich endgültig für die Schauspielerei. Seitdem wirkte er in verschiedenen TV-Produktionen mit, zuletzt in "Babylon Berlin". 2020 spielte er Alexis von Roenne im Hollywoodfilm "Operation Mincemeat". Zurzeit arbeitet er an seiner Hauptrolle im Kinofilm "Furioso" mit Katharina Thalbach.


Was zeichnet deine Rolle aus?
Matthias ist Inhaber des Cherry Palace, in dem er abends als Drag-Queen Madita auftritt. Er ist todkrank, sowie die "Mutter" von Liz und Yannick. Maditas Wissen um seine Krankheit führt dazu, dass sich ihre Entscheidungen auf das Wesentliche konzentrieren: vor allem auf die Liebe zu ihrer Familie.


Was hast du mit deiner Rolle gemeinsam und was unterscheidet euch?
Maditas Liebe zu Familie und Freunden sowie ihre Liebe zum Leben kann ich sehr gut nachempfinden. Ansonsten unterscheidet uns so ziemlich alles andere: Herkunft, Erfahrungen, Lebensführung, Neigungen ...


Was hast du von deiner Rolle gelernt?
Madita hat mir bewusst gemacht, dass Leben jeden Moment zu feiern. Den Mut zu haben, der zu sein, der man ist, egal was andere davon halten.


Was könnte sie von dir lernen?
Madita könnte ich selbst nicht viel beibringen. Vielleicht ein paar lateinische Worte, wenn sie sie nicht gleich wieder vergisst.


Was war die größte Herausforderung für dich, deine Rolle zu spielen?
Die größte Herausforderung bei der Rolle waren die High Heels. Es war komplett neu für mich, High Heels und Frauenkleidung zu tragen.


Wie hast du dich auf deine Rolle vorbereitet? 
Ich hatte mehrere Kosmetik-Termine, Masken- und Kostümproben. Ich lernte auf High Heels zu laufen, mich wie eine Frau zu bewegen. Inspiriert hat mich vor allem die Serie "Pose". Aber auch Filme, wie zum Beispiel "Tootsie" mit Dustin Hoffman.


Wer hat dich dabei unterstützt? Wie waren die Trainings? Wie sah das Umstyling aus?
Marlene und Gina von der Maske haben bei den Maskenproben vieles ausprobiert und dabei langsam "Madita" mit erschaffen. Ebenso Thorsten und Lydia vom Kostüm. Dabei erkannte ich, dass die Verwandlung von Matthias zu Madita keine Verwandlung zu einer Kunstfigur ist, sondern eine Vervollkommnung des Menschen Matthias zu Madita. Ähnlich wie bei "Tootsie" ist die weibliche Seite des biologischen Mannes Michael Dorsey die reifere, stärkere Version desselben Menschen. Als Madita kommt Matthias' Persönlichkeit erst zu voller Entfaltung.


Gab es wegen der Corona-Pandemie besondere Herausforderungen beim Dreh? 
Bis auf die üblichen Tests und Hygienemaßnahmen gab es keine besonderen Herausforderungen. Die Produktion hat sich hervorragend um alles gekümmert.


Ihr habt in Berlin und Hamburg gedreht. Welche Stadt gefällt dir besser?
Ich bin in der Nähe Hamburgs zur Schule gegangen und fühle mich dort sehr wohl. Zu Hause bin ich aber seit über 20 Jahren in Berlin.


Was machst du nach den Dreharbeiten?
Nach den Dreharbeiten entspanne ich am liebsten damit, Filme oder Serien zu sehen. Außerdem mache ich zum Ausgleich Sport: Fitness, Gym, Intervalltraining. Gerade in dieser Zeit, da ich parallel an meiner Rolle als Trapezkünstler im Kinofilm "Furioso" von Marcel Rudigkeit arbeite und dafür körperlich fit sein muss.


Wie waren die Dreharbeiten für die Serie?
Die Dreharbeiten waren zu kurz. Zu groß war der Spaß vor der Kamera, noch dazu mit einem so herzlichen, humorvollen und professionellen Team und ebensolchen Kollegen zusammenzuarbeiten.


Was war das Besondere an dieser Produktion?
Das Besondere an dieser Produktion war der Mut, eine Figur in den Mittelpunkt zu rücken, die sonst in Film und Fernsehen unterrepräsentiert ist.


Was ging dir durch den Kopf, als du deine letzte Szene gedreht hast?
Ich konnte mich nochmal in Maditas Büro aufhalten, aus dem ich bei meinem letzten Auftritt kam. Mein Lieblingsdrehort. Hier den letzten Drehtag zu haben, war für mich ein adäquater Abschied von der Rolle.


Sind auch ein paar Tränen geflossen? 
Die Worte der Produzentin Dominique Moro an mich, nachdem ich abgedreht war, haben mich berührt. Ich denke, wir haben etwas Besonderes erschaffen. Dominique hat Madita ins Leben gerufen, sich für sie eingesetzt und sie beschützt als es nötig war. So konnte sie sich voll entfalten. Unser Regisseur Christian Singh hat mir zusätzlich große Freiheit im Spiel gelassen, da wir die Rolle sehr ähnlich interpretierten. Dabei konnten wir diese wunderbare Figur mit so viel Leben füllen. Der Abschied fiel schwer.


An welche Anekdote erinnerst du dich besonders gerne? 
Wahrscheinlich wurde überlegt, in die Dispo extra Zeiten für das Anziehen der High Heels und meine Naschpausen einzutragen ...


Was war deine lustigste und deine emotionalste Erfahrung beim Dreh?
Die Szene mit Sarah, Timur und Maximilian im Auto an unserem ersten gemeinsamen Drehtag war die mit Abstand lustigste für mich. Wir hatten den ganzen Abend vorher schon viel Spaß zusammen. Im Auto haben wir einfach damit weitergemacht. Der "private moment" vorm Spiegel im Büro und die Szene als Madita ihre Abschiedsbriefe im Büro versteckt und kurz darauf Johnny eintritt, waren für mich die emotionalsten Szenen der Serie.


Gab es Gänsehaut-Momente?
Als ich das erste Mal Maditas Büro betrat und mich auf die Szene vorm Spiegel vorbereitete, merkte ich, dass dieser Ort eine ganz eigene Ausstrahlung auf mich hat. Es war so lebendig und voller Details. Als ich es betrat, wusste ich, wer Madita war. Danke an Yasmin Khalifa und an das ganze Team für Ausstattung und Requisite!


Was nimmst du für dich persönlich mit aus der Nihat-Zeit?
Ich bin an dieser Rolle mit einer so großen Bandbreite an Facetten und Emotionen schauspielerisch gewachsen. Es war eine sehr intensive, sehr schöne Zeit.


Drei Worte, mit der du deine Nihat-Zeit und die Serie beschreiben würdest.
1. What a ride!, 2. Go and shine! Oder länger: Die ganze Zeit war eine wundervolle Reise in eine für mich ganz unbekannte Welt.


Was war besonders an der Zusammenarbeit mit Timur, Sarah, Matthias, Maximilian und Nico?
Die Chemie unter uns stimmte sofort. Wir verstanden uns auf Anhieb, was besonders für die zum Teil improvisierten komischen Szenen wie auch für die emotionalen Szenen wichtig war.


Wen oder was wirst du am meisten vermissen und was nicht?
Madita. Einen so schönen, ganzen Menschen zu spielen, war etwas sehr Besonderes. Vermissen werde ich nicht: die High Heels.


Deine absolute Traumrolle wäre?
Macbeth in einer nächsten Shakespeare-Verfilmung steht sicher ganz oben auf der Liste meiner Traumrollen. Aber hätte man mir vor einem Jahr gesagt, dass ich unbedingt mal eine Drag-Queen spielen müsse, hätte ich damit nicht viel anfangen können. Jetzt habe ich eine gespielt und keine andere Rolle hat mir bisher so viel Freude bereitet. Am besten, ich lasse mich überraschen.


Wie geht es für dich nach "Nihat – Alles auf Anfang" weiter?
Ich habe im September noch ein paar Drehtage für "Furioso". Im Juli geht es in den Urlaub. Im August stehe ich für den italienischen Film "I racconti della domenica" auf Sizilien vor der Kamera. Ein Projekt, auf das ich mich auch sehr freue.

 

 

Maximilian Schneider spielt Yannick

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Maximilian Schneider wurde 1996 in Schleswig-Holstein geboren, ein waschechtes Nordlicht – aufgewachsen auf dem Land, wo die Deiche und Haubarge sind. 2016 absolvierte er sein Abitur und begann knapp ein Jahr später seine Schauspielausbildung, wofür es ihn nach Köln verschlug. Kurz nach seinem Abschluss folgte seine erste Episodenhauptrolle für die RTL-Serie "Der Lehrer".


Was zeichnet deine Rolle Yannick aus?
Das Sprichwort "Stille Wasser sind tief" trifft es ziemlich gut, er ist von außen nicht leicht zu durchschauen. Seine bedachte, introvertierte Art, die nach außen nicht immer sichtbar ist, hat er mit mir gemeinsam. In bestimmten Situationen ist Yannick jedoch mutiger und risikobereiter als ich. Yannik hat am Anfang ein angespanntes Verhältnis zu Nihat, welches sich allerdings bessert und zu einer Freundschaft entwickelt. 


Was könnte deine Rolle von dir lernen?
Yannik hat eine gewisse Gelassenheit, die ich auch gerne hätte. Er lässt die Dinge im Leben auf sich zukommen. Yannik ist zwar gelassener als ich, geht dadurch jedoch etwas planlos durch das Leben, da bin ich zielstrebiger. Ich denke, klare Ziele im Leben würden Yannik mehr Perspektive verschaffen.


Was war die größte Herausforderung für dich, deine Rolle zu spielen?
Für mich war die größte Herausforderung, viel auszudrücken, ohne viel zu sagen. Yannik ringt oft innerlich mit sich selbst. Man sieht einem Menschen an, wenn ihn etwas beschäftigt, er es aber nicht zeigen möchte, und das zu spielen war für mich eine spannende Aufgabe.


Wie hast du dich auf deine Rolle vorbereitet? 
Ich habe die Drehbücher studiert, um die Figur, den Charakter und die Geschichte von Yannik zu analysieren, um ihn und sein Handeln besser verstehen zu können und der Rolle letztendlich Leben einzuhauchen.


Wer hat dich dabei unterstützt? 
Ich habe mich alleine auf meine Rolle vorbereitet, mit den schauspielerischen Werkzeugen, die ich im Rahmen meiner Ausbildung gelernt habe.


Gab es wegen der Corona-Pandemie besondere Herausforderungen beim Dreh?
Zum einen die ganzen PCR-, Schnelltests und Masken, soweit das Auge reicht und zum anderen die körperliche Distanz, die wir einhalten mussten. Gerade nach einem langen Drehtag oder nach einer emotionalen Szene ist eine Umarmung etwas Schönes.


Ihr habt in Berlin und Hamburg gedreht. Welche Stadt gefällt Dir besser? 
Ich bin ein Nordlicht, im Norden aufgewachsen und habe früher mit meiner Familie dort gelebt, daher habe ich eine große Sympathie für Hamburg.


Welcher Typ bist du? 
Wie Yannik bin ich ein ruhiger Typ und mache sehr gerne Sport, wie Fitness, Schwimmen und Basketball. Ich zeichne außerdem viel, vor allem Portraits. Ich nehme auch mal ein Buch zur Hand, erweitere mein Filmwissen oder daddel, um den Kopf abzuschalten.


Wie waren die Dreharbeiten für die Serie?
Für mich war es "Besonders", ein Teil einer so großen Produktion zu sein. Besonders waren auch die Umstände der Pandemie, durch die ständig die Angst bestand, dass ein Corona-Test positiv ausfällt und sich dadurch ein Drehstopp ergibt. Ich habe in der gesamten Zeit eine Menge an neuen Erfahrungen gesammelt, für die ich sehr dankbar bin.


An welche Anekdote erinnerst du dich besonders gerne? 
Nach einer Szene kam ein Kollege zu mir und meinte: "Also ich weiß gar nicht, was alle am Set haben, so schlecht fand ich dich jetzt gar nicht." Ich stand kurz verpeilt da, bis ich gemerkt habe, dass es Sarkasmus war.


Was war deine beeindruckendste und lehrreichste Erfahrung beim Dreh?
Als wir am Elbstrand gedreht haben, war es nicht nur ein wunderschöner Ausblick, sondern auch eine entscheidende Szene, bei der ich alles geben wollte. Ich bin ins kalte Wasser gesprungen, wortwörtlich, immer wieder von Take zu Take, bis alles im Kasten war, was für die Szene gebraucht wurde. Das hat großen Spaß gemacht. Außerdem: Zum ersten Mal Teil eines Hauptcasts einer Produktion zu sein, war eine sehr schöne und lehrreiche neue Erfahrung.


Drei Worte und ein Satz, mit der du deine Nihat-Zeit und drei Worte, mit der du die Serie beschreiben würdest.
Aufregend, spannend, leidenschaftlich. Eine aufregende Zeit, in der ich viel Erfahrung sammeln konnte und viele neue Leute kennenlernen durfte. Die Serie geht um: Familie, Rückhalt, Nervenkitzel.


Was war besonders an der Zusammenarbeit mit Timur, Sarah, Matthias, Maximilian und Nico?
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war sehr angenehm und lustig. Alle sind sehr offen und herzlich, es herrschte eine tolle Stimmung am Set, wir hatten viele tolle Gespräche, sowohl privat als auch beruflich und waren einfach auf einer Wellenlänge. Deshalb habe ich mich besonders wohlgefühlt.


Sind Freundschaften entstanden und werdet Ihr Euch wiedersehen?
Ja klar, wir hatten alle Riesenspaß am Set, für so eine lange Zeit schweißt das zusammen.
Sarah kommt auch aus Köln, da wird sich bestimmt immer wieder mal die Gelegenheit
bieten, sich zu treffen. 


Was wäre eine absolute Traumrolle für dich?
Ich freue mich auf jede Rolle, die in der Zukunft auf mich wartet. Besonders spannend sind Rollen, die sehr weit weg vom eigenen Charakter sind, für die man seine Komfortzone verlassen muss oder neue Dinge erlernen muss. Ich freue mich jetzt erst mal auf weitere Castings und werde mich beruflich weiterbilden und ansonsten den Sommer u. a. an der Nordsee genießen.

 

Sarah Mangione spielt Liz

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Die am 18. Mai 1990 in Wolfsburg geborene Halbitalienerin Sarah Mangione ist vielen durch ihre wilde, chaotisch sympathische Art aus Formaten wie "Schlag den Star", "Luke! Die Woche und ich", dem "Eurovision Song Contest" und "Hotel Herzklopfen" bekannt. Mittlerweile ist der kleine Wirbelwind aber nicht mehr nur als Moderatorin unterwegs, sondern macht sich auch als Schauspielerin und Synchronsprecherin einen echten Namen. Was viele über sie aber nicht wissen: Sarah hat mit jungen 16 Jahren mal eine Ausbildung als Verfahrensmechanikerin bei Volkswagen absolviert. Das reichte ihr damals aber noch lange nicht. Sie schmiss den Job und die Wohnung und zog 2015 von Wolfsburg nach Köln. Seit über fünf Jahren zeigt sie uns nun schon, dass sie ein echtes Multitalent ist und mischt die Medienwelt ordentlich auf.

 

Was zeichnet deine Rolle Liz aus?

Liz ist in allem was sie tut, wahnsinnig taff, stark, impulsiv und leidenschaftlich. Sie lässt sich nur sehr ungern die 'Budder vom Brot' nehmen. Bevor jemand leidet, den sie liebt steigt sie lieber selbst in den Ring. Sie ist absolut keine kleine Prinzessin und weiß sich jederzeit durchzusetzen. Auch wenn sie sich genau damit oft Ärger einbrockt. 

 

Was hast du mit deiner Rolle gemeinsam?

Liz und ich sind manchmal etwas zu stur und dickköpfig, um einen gut gemeinten Rat direkt anzunehmen. Außerdem sind wir beide sehr ungeduldig und in vielerlei Hinsicht sehr emotional. Dafür tragen wir beide unser Herz am rechten Fleck und sind für jeden Schabernack zu haben. Ich sehe Liz selbst wie eine kleine Schwester, die ich nicht allzu selten gerne einfach nur fest in den Arm genommen hätte, um ihr ins Ohr zu flüstern: 'Das wird schon wieder alles. Das Universum lässt dich nicht im Stich.'

 

Was unterscheidet euch?

Knappe 10 Jahre (lacht). Liz ist mit ihren jungen Anfang 20 noch so frei, intuitiv und unbesonnen, das wäre ich mit meinen mittlerweile 31 Jahren auch gerne öfter wieder. Sie ist neuen Menschen gegenüber leider aber auch etwas verschlossen und misstrauisch, was ich von mir gar nicht behaupten kann. Ich freue mich immer sehr neue Menschen zu treffen und neues von ihnen zu erfahren. Auch ihre eher ruppige Art ist mir persönlich sehr fremd. Ich bin ein ziemlich herzlicher Mensch ohne große Berührungsängste.

 

Was hast du von deiner Rolle gelernt?

Ihren Hüftschwung. (lacht) Bevor ich die Rolle Liz gespielt habe, bin ich immer sehr unbeholfen und schüchtern durch Clubs und Bars getanzt. Mittlerweile kann ich mich dank der vielen Tanzstunden deutlich besser bewegen und traue mir mehr zu. Auch meine Körperwahrnehmung hat sich zum Besseren verändert.

 

Was könnte Liz von dir lernen?

Neuen Menschen gegenüber weniger skeptisch zu sein und vieles mit mehr Humor zu nehmen.

 

Was war die größte Herausforderung an der Rolle?

Definitiv jeden Tag aufs Neue ihre Impulsivität und die vielen Tränen zu spielen. Es wurde am Set zu einem richtigen 'Running Gag', dass ich in fast jeder Szene weinen musste. Wenn das dann mal nicht der Fall war, hieß es gleich aus alles Richtungen: 'Wie, du weinst in der Szene nicht? Da muss ich aber noch mal mit der Regie sprechen, ob das so richtig ist.' (lacht)

 

In welchem Verhältnis steht deine Rolle zu Nihat?

Nachdem Liz über 20 Jahre dachte ein Einzelkind zu sein, findet sie in der Serie überraschend heraus, dass sie einen Halbbruder hat. Und zwar Nihat.  

 

Wie hast du dich auf die Rolle vorbereitet?

Ich habe das erste Mal in meinem Leben richtige Tanzstunden genommen und musste parallel noch lernen, auf hohen Schuhen zu stehen und am Ende sogar zu tanzen. Für einen 'Körperklaus' wie mich war das schon ganz schön herausfordernd. Aber hey: jetzt kann ich es.

 

Wer hat dich dabei unterstützt?

Die Produktion hat mir eine ganz tolle Tanztrainerin an die Seite gestellt die mir mit viel Geduld geholfen hat, meinen Kopf auszuschalten und die Musik zu fühlen. Wir hatten nur wenige Stunden, um mir insgesamt fünf Tänze beizubringen. Das war hier und da schon ziemlich anstrengend. Aber ich bin meiner Rolle auch sehr dankbar, dass ich eine solche Chance bekommen habe. Außerdem freut sich meine Mama nun sehr, dass ihre Tochter endlich auf hohen Schuhen gehen kann. Zumindest annähernd …

 

Gab es wegen der Corona-Pandemie besondere Herausforderungen am Set?

Das tapfere Team musste zu jeder Tages- und Nachtzeit eine Maske tragen. Das hat die Kommunikation hier und da ein wenig schwieriger gemacht und nicht allzu selten hieß es: 'Wat? Wat willste?'. Aber wir haben das alle prima gewuppt und das beste aus der Situation gemacht.

 

Ihr habt in Berlin und Hamburg gedreht? Welche Stadt gefällt dir besser?

Als Kölnerin war es für mich sehr aufregend, nach so vielen Monaten daheim endlich mal wieder rauszukommen. Entsprechend haben sich die Aufenthalte in beiden Städten ein bisschen wie Urlaub machen angefühlt. Wenn man mich aber mitten in der Nacht wecken würde und ich müsste mich sofort entscheiden, wo ich hinziehe, wäre es wohl Hamburg. Das viele Wasser und die herzlichen Menschen haben mich sehr verzaubert.

 

Was machst du nach den Dreharbeiten?

Die wenigen Tage, die ich frei hatte, lag ich meist mit einer riesigen Pizza auf dem Bauch im Bett und habe kitschige Liebesfilme geschaut (lacht). Na gut. Nicht jedes Mal. An manchen Tagen bin ich auch ein wenig durch Berlin 'schlawinert'. Natürlich wie es sich für einen richten Touri gehört, mit einem großen Fotoapparat um den Hals. Am Ende meiner Reise kann ich nun auch sagen: Berlin, du fehlst mir.

 

Was sind deine Hobbys?

Wenn ich nicht gerade drehe, bastele ich super gerne, backe Dinge, gehe ins Kino oder veranstalte Spieleabende. Ich liebe Nächte mit tollen Menschen auf meinem Balkon oder verrückte Tage auf Festivals.

 

Wie waren die Dreharbeiten für dich?

Die Drehzeit war wie ein Rausch. Die zweieinhalb Monate sind wirklich wie im Fluge vergangen. Die Dreharbeiten haben mich komplett eingenommen und rumgewirbelt. Erst jetzt wo es vorbei ist, kann ich dieses Abenteuer Revue passieren lassen und alles verarbeiten. Es war wild, bunt, schrill und unglaublich schön.

 

Was war das Besondere an dieser Produktion?

Das wir nicht nur vor der Kamera eine Familie gespielt, sondern auch eine hinter der Kamera eine kleine geworden sind. Alle haben für die Produktion gebrannt und ich hoffe doll, dass die Zuschauer das am Ende im TV auch sehen werden.

 

Was ging Dir durch den Kopf, als Du Deine letzte Szene gedreht hast?

Passender Weise musste ich natürlich weinen und konnte meine 'echte Traurigkeit' ein bisschen zum spielen nutzen. Denn so anstrengend dieser Job auch ist, liebe ich ihn sehr und habe schon jetzt großen Liebeskummer nach ihm.

 

Sind auch ein paar Tränen geflossen?

Eine riesen Gemeinsamkeit von Liz und mir: Wir sind nicht NAH, sondern im Wasser gebaut. Ich bin bei Abschieden immer sehr, sehr emotional. Zweieinhalb Monate schweißen zusammen. Das gesamte Team fehlt mir sehr. 

 

An welche Anekdote erinnerst du dich gerne?

An unseren ersten 'Lachanfall' während der Friedhofszene: Die Rolle Jonny sollte einen Toast auf einen Verstorbenen halten und hatte wohl einen sehr piepsigen Frosch im Hals. Aus dem Nichts hat er super 'quietschig' gesprochen. Das hat Timur und mich umgehauen vor Lachen. Nachdem wir einen ganzen Tag total traurige Szenen spielen mussten, war dieser Moment sehr erlösend. Daran erinnere ich mich immer sehr gern zurück. 

 

Was war deine schönste Erfahrung beim Dreh?
Die aufregendste Szene war für mich mein erster Tanzauftritt vor über 50 Komparsen und ebenso vielen Teammitgliedern auf der großen Bühne. Mir war den ganzen Tag schon total schlecht, weil ich so super aufgeregt war: Ausgerechnet an meinem Geburtstag sollte ich das erste Mal auf hohen Schuhen vor der Kamera eine komplette Choreografie tanzen. Als ich dann auf der Bühne stand und es hieß: 'Wir sind Set' und eigentlich die Musik angehen sollte, wurde mir zu meiner Überraschung ein Geburtstagsständchen gesungen. Von fast 100 Menschen. Das hat mich damals wahnsinnig berührt und mir Kraft für den Auftritt geschenkt. Vielleicht ist auch eine kleine Träne geflossen. Man weiß es nicht. (lacht)

 

Drei Worte über deine "Nihat"-Zeit?

Überraschend emotionales Chaos. 

 

Was war besonders an der Zusammenarbeit mit Timur?

Timur und ich haben uns schon beim Casting super verstanden. Es hat einfach von der ersten Sekunde an im Spiel harmoniert. Hätte ich nicht schon einen unglaublich tollen und coolen echten Bruder, würde ich ihn mit Heim nehmen.

 

Gamze Senol spielt Shirin

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Gamze Senol wurde 1993 in Speyer geboren und ist zweisprachig aufgewachsen (Deutsch/Türkisch). Nach ihrem Fachabitur 2013 besuchte sie eine Schauspielschule in Köln und nahm danach weitere Schauspiel- und Sprechcoachings. 2017 stand die Schauspielerin das erste Mal als Shirin Akinci in "Gute Zeiten schlechte Zeiten" vor der Kamera. 2019 hatte Senol eine Episoden-Hauptrolle bei "Soko München". 2020 verließ sie GZSZ und feiert nun in "Nihat – Alles auf Anfang" ihr Comeback, erneut in ihrer als GZSZ bekannten Rolle Shirin Akinci.

 

Was zeichnet deine Rolle aus?

Shirin ist Nihats Cousine. Beide haben ihre Kindheit gemeinsam erlebt. Die beiden sind wie Geschwister. Shirin ist taff, hilfsbereit und hat ein großes Herz. Und sie findet Autos cool.

 

Für die Rolle wurdest du umgestylt …

Ich habe Naturlocken und durfte diese damals bei GZSZ auch als Shirin tragen. Jetzt trägt Shirin immer glattes Haar, worauf ich mich sehr gefreut hatte.

 

Was war die größte Herausforderung für dich, deine Rolle zu spielen?

Shirin begeht einen großen Fehler, sie lässt sich nach einem tragischen Ereignis auf Lukas ein. Das zu verstehen, hat mich Zeit gekostet.

 

Was hast du von deiner Rolle gelernt und was könnte sie von dir lernen?

Mut, das Richtige zu tun - auch wenn es ziemlich unbequem wird. Und Shirin könnte von mir lernen, dass Bad Boys keine Option sind! 

 

Wie waren die Dreharbeiten?

Die Dreharbeiten zu "Nihat alles auf Anfang" waren wie nach Hause kommen und in ein fremdes Land reisen. Ich durfte mit bekannten Kollegen zusammenarbeiten und neue kennenlernen. Das alles war mir eine riesige Freude. Die Produktion war sehr abwechslungsreich, das fing mit dem Wetter an. Wir hatten wirklich alles, heiße Sommertage, Sturm und Regen und sogar Schnee wurde uns nicht verwehrt.

 

Gab es Erfahrungen, die komplett neu für dich waren?

Neu war für mich die Sex Szene.

 

Welcher Typ Mensch bist du?

Das ist unterschiedlich und kommt total auf mein Gemüt an. Einerseits liebe ich die Ruhe und die Zeit, die ich mit mir selbst verbringe, da lese ich gerne kreuz und quer, mache Yoga und meditiere. Auf der anderen Seite powere ich mich gerne auch mal auf der Tanzfläche zu lauter Musik aus.

 

Drei Worte, mit denen du die Serie beschreiben würdest.

Lustig – Lehrreich – Liebevoll

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