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Lust oder Frust – Die Sexbox

Lust oder Frust – Die Sexbox

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Mehr Spaß beim Sex – das wünschen sich viele Paare. Doch nur wenige trauen sich, mal etwas Neues auszuprobieren. Die „Lust oder Frust“-Paare sind da anders: Sie wollen mehr Pepp in ihr Liebesleben bringen und scheuen sich nicht, neue und unbekannte Wege zu gehen. Einige von ihnen sind noch völlig unerfahren mit Sexspielzeug und „speziellen“ Techniken; andere haben schon etwas mehr experimentiert und sind neugierig auf noch mehr. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie gehen mit großer Neugier und vor allem Spaß an die Sache ran! Insgesamt testet sich jedes Paar durch 18 Boxen, wobei jede Box für die Paare ein neues Thema mit neuen Gadgets und Aufgaben bereithält. Erkennen die Paare sofort, was dieses pinke Gerät genau macht? Was soll die Eierschale? Wie hat es geklappt mit dem kleinen Helfer? Und würden sie ihn weiter benutzen? Die Paare erzählen direkt nach ihrem Höhepunkt, wie das Testen wirklich war. Und am Ende entscheiden sie: Daumen hoch oder Daumen runter für den Inhalt der Box.

Amanda (32) und David (30) aus Krefeld

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  • seit August 2019 verheiratet, seit über 10 Jahren zusammen
  • keine Kinder
  • Hund Dusty gehört zur Familie
  • er ist Servicetechniker, sie Friseurin
  • Amanda ist sehr aktiv auf TikTok und hat mit ihrem Account elamormusictv fast 50.000 Likes 

Amanda und David haben weder Erfahrung mit Sextoys, noch je Interesse daran verspürt. Wozu sie gut sein sollen, ist vor allem Amanda ein Rätsel. Sie versteht einfach nicht, wie die Toys funktionieren sollen oder wie eine Frau dadurch erregt werden kann. David ist gleichermaßen ahnungslos, allerdings neugieriger, denn der 30-Jährige könnte immer und überall… zu Amandas Leidwesen. Seit 10 Jahren sind die beiden ein Paar und erst vor einem Jahr haben sie sich das Ja-Wort gegeben. Sie kennen sich in- und auswendig und entsprechend gehen sie miteinander um: Zwischen den beiden fliegen oft die Fetzen – auf sehr unterhaltsame Art.

Ariëla (37) und Sven (49) aus München

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  • seit fünf Jahren zusammen, seit drei Jahren verheiratet
  • haben fünf Kinder insgesamt (Patchwork): sie bringt zwei Mädchen mit, er noch zwei und gemeinsam haben sie eine Zweijährige
  • sie ist Friseurin in Elternzeit, er ist Malermeister
  • sie sind schlagfertig, unterhaltsam und sympathisch 

Ariëla und Sven lernten sich über ein Online-Dating-Portal kennen und gaben sich bereits zwei Jahre später das Ja-Wort. Er sagt über ihre Beziehung: „Ich habe die Hosen an, sie bestimmt, welche Hosen ich anziehe.“ Sie sagt über Sven, dass er wie sie ist, nur als Mann. Beide sind extrem besitzergreifend und leben füreinander und die Kinder. Für die Wahlmünchner ist Sex sehr wichtig und darf nicht zur reinen Routine werden: Man sollte sich die Zeit dafür nehmen und genießen. Doch der Alltag macht ihnen einen Strich durch die Rechnung, denn viel Zeit für das gemeinsame Liebesleben bleibt ihnen nicht. Jede Sexbox wird ihnen die Chance geben, endlich mal wieder Zeit miteinander zu verbringen und zu experimentieren. Und zwar richtig!

Caro (34) und Jannis (34) aus Hannover

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  • seit sechs Jahren zusammen, seit vier verheiratet
  • drei Kinder insgesamt: Caro brachte ihre 9-jährige Tochter in die Beziehung, 2 Söhne haben sie gemeinsam
  • er ist Projektleiter, sie Mikro-Influencerin, Webshop-Betreiberin und Hausfrau
  • bodenständig, humorvoll und modern
  • haben ein paar Toys, sexy Gesellschaftsspiele und Rollenspiele ausprobiert 

Caro und Jannis haben sich vor sechs Jahren online kennengelernt. Er hat sich schockverliebt, als er sie zum ersten Mal gesehen hat und wusste, sie ist die Frau fürs Leben. Die damals 27-Jährige musste erstmal Vertrauen fassen. Bevor ein persönliches Treffen überhaupt in Frage kam, verlangte sie von Jannis ein Casting-Video. Jannis fand ihren Wunsch etwas seltsam, ist aber darauf eingegangen, denn er wollte sie unbedingt kennenlernen. Der Rest ist Geschichte: Bereits nach drei Monaten sind die zwei zusammengezogen und vor vier Jahren wurde geheiratet. Bei Caro und Jannis zuhause sind die Rollen traditionell verteilt: Sie kümmert sich um die Kinder, er geht arbeiten, Haushalt machen sie dann gemeinsam. Im Grunde sind sie eine glückliche Patchworkfamilie, auch wenn das Leben mit drei Kids die beiden ziemlich im Griff hat. Leider kommen die zwei in Sachen Sex zurzeit im wahrsten Sinne nicht zusammen. Obwohl sie über alles miteinander sprechen und sehr offen sind, scheitert es an der fehlenden Zeit: Über ein Jahr ist es schon her, dass sie zu zweit ein Date hatten. Jannis beschreibt sich als stereotypischen Mann und könnte immer, Caro allerdings hat seit fast zwei Jahren keine Nacht mehr durchgeschlafen und ist einfach ständig müde. Damit es überhaupt mal klappen könnte, hat sich die 34-Jährige überlegt, nach einem genauen Sex-Terminplan zu gehen, sodass sie mindestens einmal die Woche „müssen“. Jannis findet die Idee wenig romantisch, aber lieber so als gar nicht. In der Umsetzung hapert es trotzdem noch ein bisschen, deshalb wünschen sich beide, dass die Sexboxen ihnen den nötigen Schubs geben.

Natalia (30) und Georgios (45) aus Düsseldorf

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  • seit 2,5 Jahren zusammen, seit 2 Jahren verlobt
  • Georgios hat zwei Kinder, Julian (10) und Sophia (7)
  • sie ist Visagistin, er ist Kaufmann
  • sie ist bekannt aus: „Catch The Millionaire“ 2013, „Adam und Eva“ 2017 

Bei Natalia und Georgios war es Liebe auf den ersten Blick, als sie sich durch Freunde vor zweieinhalb Jahren kennengelernt haben. Vielleicht gerade deshalb, weil sie charakterlich ganz anders sind: Natalia ist laut und temperamentvoll; Georgios ruhig, geduldig und auch mal stur. Doch weil die zwei völlig unterschiedlich ticken, kracht es auch regelmäßig. Die 14 Jahre Altersunterschied sind nicht immer leicht zu managen, auch wenn Georgios Erfahrung in Sexangelegenheiten natürlich von Vorteil ist. Und doch lieben sich die zwei Düsseldorfer gerade für ihre Unterschiede und dafür, dass sie immer ehrlich zueinander sein können. Georgios braucht sehr viel Nähe und hätte gerne immer und überall Sex. Natalia hingegen braucht das nicht unbedingt. Sie sprechen ehrlich über ihre unterschiedlichen Bedürfnisse und haben keine Angst davor, sich auszutauschen und an ihrem Liebesleben weiter zu arbeiten.

Tanja (46) und Sascha (48) aus Wesseling

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  • Kater Willy und Katze Maja gehören zum Haushalt
  • seit 34 Jahren zusammen, seit 30 Jahren verheiratet
  • haben drei Jungs: den älteren bekamen sie sehr jung, die anderen zwei leben zu Hause
  • er ist Straßenreiniger, sie ist Sandwich-Artist bei Subway 

Kennengelernt haben sich Tanja und Sascha schon mit zwölf bzw. dreizehn. Die zwei verlieben sich noch als Teenager ineinander und sind inzwischen ganze 34 Jahre zusammen. Sie kennen sich in- und auswendig, brauchen sich nur anzuschauen, um zu wissen, wie es dem anderen geht. Sie leben – und lieben sich – nach dem Motto „in guten wie in schlechten Zeiten“. Die beiden erinnern sich noch gut daran, dass sie als Teenager gar nicht die Finger voneinander lassen konnten und so kam schon früh der erste Sohn zur Welt. Als Straßenreiniger beginnt der Tag für Sascha schon um fünf Uhr morgens. Tanja steht immer mit ihrem Mann auf und umsorgt ihn jeden Morgen liebevoll mit frischem Kaffee für einen guten Start in den Tag. Für Tanja beginnt dann auch der Alltagsstress: Die zwei Jungs, die noch im Haushalt leben, müssen in die Schule und danach geht es für die 46-Jährige selbst zur Arbeit.

Sascha ist froh, wenn sie es schaffen, einmal die Woche miteinander zu schlafen und wenn es passiert, sind beide voll bei der Sache, doch sie bleiben beim Altbewährten und sind nicht sehr experimentierfreudig. Sie können sich gut vorstellen, unterschiedliches Spielzeug miteinander zu testen, allerdings wünschen sie sich, an die Hand genommen zu werden, denn sie selbst haben keinen Plan, was es so alles auf dem Markt gibt. Mit jeder Sexbox möchten die Kölner auf sexuelle Entdeckungsreise gehen, um ihrem Liebesleben noch einmal einen frechen, frischen Kick zu verleihen.

Amanda und David

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Habt ihr vorher schon Sexspielzeuge verwendet? Wenn ja, welche waren das?

Nein, noch nie.

 

Welches war euer Lieblings-Sexspielzeug, das ihr dank „Lust oder Frust“ entdeckt habt? Mit welchem konntet ihr gar nichts anfangen?

Für Amanda war die Rose und der Gepard das einzige Sextoy, das ihr zugesagt hat, dafür aber sehr. Bei David waren es die Eier und die Brüste waren der Hammer. Was für uns beide vorher gar nicht ging und auch nach Lust oder Frust nicht, ist alles, was mit Anal zu tun hat.

 

Was war das außergewöhnlichste/lustigste Sexspielzeug für euch?

Das außergewöhnlichste waren die Brüste: einfach total witzig, dass es sowas gibt.

 

Was war eure Motivation, bei der Doku-Soap mitzumachen?

Unsere Motivation war einfach, mit 30 den Heiligenschein abzulegen bzw. dass wir uns einfach mal besser mit dem Thema auskennen und bei unseren Bekannten mitreden können.

 

Hat die Teilnahme eure Beziehung verändert/verbessert?

Wir hatten vorher eine perfekte Ehe, allerdings hat uns „Lust oder Frust“ echt reifer auf dem Gebiet gemacht und teilweise auch offener.

 

Habt ihr etwas Neues über eure Vorlieben gelernt?

Wir haben gelernt, dass Sextoys nichts „Schlimmes“ sind, was wir bis dato echt dachten.

 

Würdet ihr anderen Paaren empfehlen, experimentierfreudiger zu sein und wenn ja, warum?

Ja, wir würden anderen Paaren auf jeden Fall empfehlen, auf dem Gebiet experimentierfreudiger zu werden, man holt sich frischen Wind ins Schlafzimmer und ganz ehrlich: Wir haben gemerkt, wenn man es nicht ausprobiert, woher soll man wissen, ob und was man mag. Also schön viel ausprobieren! Wir haben vor „Lust oder Frust“ gedacht, dass Sextoys nur was für Verrückte sind.

 

Zum Teil habt ihr Sexspielzeuge ausprobiert, die mit dem Partner zusammen genutzt wurden, zum Teil aber auch Spielzeuge, welche zur Selbstbefriedigung dienen. Findet ihr es wichtig, sich auch in einer Partnerschaft noch selbst zu befriedigen und wenn ja, warum?

Für Amanda kommt Selbstbefriedigung gar nicht in die Tüte, das findet sie nicht „normal“. David: Was soll ich sagen… Wer als Mann sagt, er würde nicht regelmäßig masturbieren, lügt auf jeden Fall, denke ich.

Ariëla und Sven

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Habt ihr vorher schon Sexspielzeuge verwendet? Wenn ja, welche waren das?

Ja, der Womanizer ist unser Favorit und meistens dabei. Und Handschellen/Fesseln finden wir auch ab und an sehr spannend.

 

Welches war euer Lieblings-Sexspielzeug, das ihr dank „Lust oder Frust“ entdeckt habt? Mit welchem konntet ihr gar nichts anfangen?

Was uns gefiel: Handschellen, das Spiel, „Ei“, Liebesschaukel, Rollenspiele und das „Malen“ auf dem Tuch. Leider haben uns die meisten anderen Toys nicht so sehr überzeugt im Vergleich zum Womanizer.

 

Was war das außergewöhnlichste/lustigste Sexspielzeug für euch?

Die Praktiken, die in manchen Ländern üblich sind, waren wirklich sehr außergewöhnlich. Was wir gar nicht nachvollziehen können, ist dieses Analspielzeug mit Strom, auch die Brüste waren ungewöhnlich. Wir konnten dem aber nichts abgewinnen. Wir waren erstaunt, dass es doch viele Toys für Männer gibt.

 

Was war eure Motivation, bei der Doku-Soap mitzumachen?

Wir waren sehr zufrieden mit unserem Sexleben, aber neugierig, was es so für Toys gibt, die wir nicht kennen und auch, ob die Teilnahme noch eine Weiterentwicklung zu unserem bisherigen Sexleben bringen kann. Zudem freuten wir uns auf die Zeit, die wir bewusst als Paar zusammenverbringen würden.

 

Hat die Teilnahme eure Beziehung verändert/verbessert?

Wir hatten wieder „reine Paar-Zeit“ und wurden ja schon fast zum Sex gezwungen, was manchmal stressig war in unserem Alltag. Aber wir hatten sehr viel Spaß, haben viel gelacht und auch dieser Aspekt, der Spaß sollte im Sexleben in einer Beziehung nicht zu kurz kommen. Wir haben aber gemerkt, dass unsere Vorlieben von „früher“, als wir noch kein Baby hatten, noch da sind und auch wieder aufflammen sollten. Durch die Teilnahme ist uns wieder bewusst geworden, dass der Sex bzw. auch alles davor und danach zu kurz kommt. Einiges, was wir spannend finden würden, ist auch schwierig umsetzbar als Eltern, vor allem die Spontanität bleibt noch eine Weile auf der Strecke. Wir finden beide, dass diese Teilnahme auch eine Belastung für eine Beziehung sein kann. Was wenn der Partner plötzlich von geheimen Vorlieben erfährt, die er nicht teilt? Auch muss man miteinander privat viel ausprobieren, egal ob der Haussegen mal schiefhängt. Auch ist es ganz klar Teamwork, ob das Ganze funktioniert. Wenn es nicht harmonisch ist, wird es schwer, bei der Sendung mitzumachen.

 

Habt ihr etwas Neues über eure Vorlieben gelernt?

Wir haben nicht neue Vorlieben kennengelernt, die „alten“ wurden aber definitiv bestätigt. Auch sind Rollenspiele vielleicht öfters an der Tagesordnung. Das Spiel war auch lustig, da braucht man aber Zeit.

 

Würdet ihr anderen Paaren empfehlen, experimentierfreudiger zu sein und wenn ja, warum?

Definitiv würden wir es empfehlen, experimentierfreudiger zu sein. Immer unter der Bedingung, dass es beiden gefällt und auch Vertrauen und Ehrlichkeit in der Beziehung vorhanden ist. Es kann sehr gut sein, dass Vorlieben gefunden werden, die man als Paar sehr schön integrieren kann in das bisherige Sexleben. Wichtig ist der respektvolle Umgang dabei und jemandem nicht etwas aufzuzwingen.

 

Zum Teil habt ihr Sexspielzeuge ausprobiert, die mit dem Partner zusammen genutzt wurden, zum Teil aber auch Spielzeuge, welche zur Selbstbefriedigung dienen. Findet ihr es wichtig, sich auch in einer Partnerschaft noch selbst zu befriedigen und wenn ja, warum?

Wenn man räumlich getrennt ist wegen irgendwelcher Begebenheiten, kann Selbstbefriedigung was Schönes sein. Es kann auch integriert werden, wenn man zusammen telefoniert. Doch bei uns in der Beziehung würden wir beide verletzt sein, wenn wir im gleichen Haus sind und der eine sich ohne den anderen selber befriedigt. Klar mag es Ausnahmen geben, wenn jemand aus irgendwelchen Gründen eine Sexpause braucht oder machen muss, aber über Ausnahmen reden wir hier nicht.

Caro und Jannis

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Habt ihr vorher schon Sexspielzeuge verwendet? Wenn ja, welche waren das?

Ein, zwei Sachen haben wir vorher schon ausprobiert: sexy Gesellschaftsspiele, Vibrator, Penisring, Handschellen und Pornos.

 

Welches war euer Lieblings-Sexspielzeug, das ihr dank „Lust oder Frust“ entdeckt habt? Mit welchem konntet ihr gar nichts anfangen?

Unser absoluter Favorit ist definitiv die Sexschaukel! Mit den Analsachen konnten wir leider so gar nichts anfangen.

 

Was war das außergewöhnlichste/lustigste Sexspielzeug für euch?

Das außergewöhnlichste waren unserer Meinung nach die Pornos mit den VR-Brillen. Superstrange!

 

Was war eure Motivation, bei der Doku-Soap mitzumachen?

Wir wollten gerne frischen Wind in unser Sexleben bringen und über den Alltag und die Routine hinauswachsen, die man mit der Zeit entwickelt hat.

 

Hat die Teilnahme eure Beziehung verändert/verbessert?

Unser Sexleben hat es in jedem Fall verbessert/inspiriert! Unsere Beziehung an sich eher nicht. Eine Beziehung besteht aus weitaus mehr als nur Sexspielzeug. Entweder das Gesamtpaket funktioniert oder eben nicht.

 

Habt ihr etwas Neues über eure Vorlieben gelernt?

Ich denke, wir haben noch nie so offen unsere Lieblingsrollenverteilung (dominant/devot) in unserem Sexleben definiert, wie wir es mit den Spielzeugen konnten.

 

Würdet ihr anderen Paaren empfehlen, experimentierfreudiger zu sein und wenn ja, warum?

In jedem Fall! Dadurch haben wir gelernt, viel offener mit dem Thema umzugehen und unsere Wünsche frei äußern zu können!

 

Zum Teil habt ihr Sexspielzeuge ausprobiert, die mit dem Partner zusammen genutzt wurden, zum Teil aber auch Spielzeuge, welche zur Selbstbefriedigung dienen. Findet ihr es wichtig, sich auch in einer Partnerschaft noch selbst zu befriedigen und wenn ja, warum?

Wir denken, es geht nicht um wichtig oder unwichtig. Selbstbefriedigung ist nicht gleichzusetzen mit Sex. Das bedeutet nicht automatisch, dass man unbefriedigt ist durch den Partner, nur weil man es sich selbst macht. Jeder sollte das Recht auf Selbstbefriedigung haben und sich da ausleben können, wir er/sie möchte. Schließlich tut man niemandem damit weh.

Natalia und Georgios

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Habt ihr vorher schon Sexspielzeuge verwendet? Wenn ja, welche waren das?

Ja, unter anderem waren es Vibratoren und der Womanizer.

 

Welches war euer Lieblings-Sexspielzeug, das ihr dank „Lust oder Frust“ entdeckt habt?

Die Eier waren definitiv das Highlight von Georgios. Es gab nichts Vergleichbares bisher. Auch „Clone a Willy“ war für ihn sehr interessant und hatte er bisher noch nicht so gesehen. Der „Alien“ war für Natalia das Highlight.

 

Mit welchem Sextoy konntet ihr gar nichts anfangen?

Georgios konnte mit der gesamten Box „Anale Grande“ überhaupt nichts anfangen. Für Natalia waren es die „billigen“ Kostüme, die ihr nicht zugesagt haben.

 

Was war das außergewöhnlichste/lustigste Sexspielzeug für euch?

Wirklich außergewöhnlich war nichts. Da wir sehr aufgeschlossen sind, war nicht viel dabei, was wir bisher noch nicht zumindest gesehen haben. Aber das Lustigste war wirklich das Spiel „Schmuseduell“.

 

Was war eure Motivation, bei der Doku-Soap mitzumachen?

Neue Dinge kennenlernen, den Horizont erweitern und auch uns beide noch besser kennenlernen.

 

Hat die Teilnahme eure Beziehung verändert/verbessert?

Ja definitiv. Wir haben schon immer offen über Sex gesprochen, aber es war auch schön, den Blickwinkel des anderen mal zu sehen bei Dingen, die wir noch nicht kannten und noch nicht drüber gesprochen hatten.

 

Habt ihr etwas Neues über eure Vorlieben gelernt?

Um ehrlich zu sein nicht, wir kennen uns schon sehr gut, sodass wir auch unsere Vorlieben schon sehr gut einschätzen können. Es hat uns nichts über den anderen wirklich erstaunt.

 

Würdet ihr anderen Paaren empfehlen, experimentierfreudiger zu sein und wenn ja, warum?

Definitiv würden wir anderen Paaren dazu raten, mehr auszuprobieren, denn eine Beziehung kann dadurch nur wachsen. Es ist unserer Meinung nach wie mit dem Essen, man sollte alles probieren, ob man es mag, ist eine andere Sache.

 

Zum Teil habt ihr Sexspielzeuge ausprobiert, die mit dem Partner zusammen genutzt wurden, zum Teil aber auch Spielzeuge, welche zur Selbstbefriedigung dienen. Findet ihr es wichtig, sich auch in einer Partnerschaft noch selbst zu befriedigen und wenn ja, warum?

Unbedingt, denn wir denken, dass Sexualität in erster Linie eine ganz persönliche Sache ist, die man mit dem Partner teilen kann.

Tanja und Sascha

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Habt ihr vorher schon Sexspielzeuge verwendet? Wenn ja, welche waren das?

Im Prinzip nicht, wobei wir uns vor ungefähr zehn Jahren einen Dildo zugelegt haben, den wir aber nur drei Mal zusammen ausprobiert haben.

 

Welches war euer Lieblings-Sexspielzeug, das ihr dank „Lust oder Frust“ entdeckt habt? Mit welchem konntet ihr gar nichts anfangen?

Ja, es waren schon mehrere Dinge dabei, die uns im Nachhinein gefallen haben, aber da war dieser rosa Bunny, der Tanja besonders gut gefallen hat. Die Analsachen für den Herren waren so gar nicht unser Ding.

 

Was war das außergewöhnlichste/lustigste Sexspielzeug für euch?

Das außergewöhnlichste Sexspielzeug war wohl die Vaginalpumpe, mit der wir so gar nichts anfangen konnten. Wir wussten nicht mal, dass es sowas gibt oder wofür man das benutzen könnte.

Besonderen Spaß hatten wir mit dem großen lila Vibrator, der auf Kommando elektrisch nach oben bzw. sich nach unten verbeugt hat. Das fanden wir eher amüsant statt sexy.

 

Was war eure Motivation, bei der Doku-Soap mitzumachen?

Wir sind ja im Prinzip nicht aufgeklärt worden und haben uns im Laufe der Jugend alles selber beigebracht. Dann kamen ziemlich schnell die Kinder und irgendwie hatten wir nie so wirklich Zeit, diverses Spielzeug auszuprobieren. Erst jetzt im gehobenen Alter von 45 und 47 Jahren und wo die Kinder nicht mehr so im Fokus stehen, haben wir das Gefühl gespürt, dass wir evtl. etwas Pepp in unser Liebesleben bringen sollten.

 

Hat die Teilnahme eure Beziehung verändert/verbessert?

Nach 34 Jahren Beziehung und davon ca. 30 Jahren verheiratet, da dachte ich (Sascha), dass ich meine Frau von oben bis unten und von vorne bis hinten und von links nach rechts kennen würde. Aber bei dem einen oder anderen Toy habe ich mich bzw. meine Frau von einer Seite ertappt, die ich bisher noch nicht kannte. Tanja sagt, dass sie sich auch bei mir über das eine oder andere gewundert habe. Wir glauben, dass wir ohne diese Sendung diese Seiten niemals offenbart hätten. Ja, es hat unser Liebesleben verbessert.

 

Habt ihr etwas Neues über eure Vorlieben gelernt?

Ja, wir haben besonders an den Rollenspielen Gefallen gefunden, es liegt uns, dem Gegenüber etwas vorzuspielen und sich von einer ganz anderen Seite zu zeigen. Andere Plätze oder Situationen, andere „Partner im Geiste“…

 

Würdet ihr anderen Paaren empfehlen, experimentierfreudiger zu sein und wenn ja, warum?

Ein ganz klares Ja von uns beiden. Denn auch wenn man meint, sich gut zu kennen, oder denkt, alles von seinem Partner zu wissen, dann entdeckt man doch erst bei gewissen Situationen und Handlungen diverse Seiten und Neigungen, denen man sich ohne Praxis niemals geöffnet hätte. Man kann noch so viel darüber reden, aber ob man wirklich Spaß daran hat oder nicht, sieht man erst, wenn man es ausprobiert hat. Denn ohne sich offen und ehrlich darauf einzulassen, kann man sich kein Urteil bilden.

 

Zum Teil habt ihr Sexspielzeuge ausprobiert, die mit dem Partner zusammen genutzt wurden, zum Teil aber auch Spielzeuge, welche zur Selbstbefriedigung dienen. Findet ihr es wichtig, sich auch in einer Partnerschaft noch selbst zu befriedigen und wenn ja, warum?

Die Frage, ob man sich in einer Beziehung noch selbstbefriedigen darf oder soll, muss jeder für sich selber beantworten. Wir sind der Meinung, dass es auch nach so langer Zeit, wie wir jetzt zusammen sind, immer noch sein darf oder kann. Ich glaube, keine Frau ist so schön, wie man sie sich bei der Selbstbefriedigung vorstellen kann. Ich würde niemals meinem Partner untersagen, sich selbst zu befriedigen. Auch wenn man sich 99,9% kennt und respektiert, sollte es dennoch für jeden Menschen eine 0,1% Chance geben, sich zurückzuziehen und das zu tun, was er möchte und was er bedarf. Sex ist in unserer Gesellschaft schon lange kein Tabuthema mehr und wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. Die Kunst eines erfüllten Lebens ist die Kunst des Lassens: zulassen, weglassen, loslassen. Liebe bedeutet nicht nur, das zu tun, was der Partner möchte, sondern Liebe bedeutet auch, auf das zu verzichten, was der Partner nicht möchte.

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