ab Sa., 15.5., 16:00 Uhr
ADAC GT Masters 2021

ADAC GT Masters 2021

Alle Rennen der "Liga der Supersportwagen", Auftritte von über 30 Top-Marken von Mercedes, Porsche, Lamborghini bis hin zu Bentley sowie ein umfangreiches Motorsportpaket inklusive attraktiver Rahmenrennserien sind ab der 15. Saison des ADAC GT Masters 2021 live und exklusiv im Free-TV bei NITRO und online auf Abruf bei TVNOW zu sehen. „Die Mediengruppe RTL hat wohl die höchste Motorsportkompetenz im deutschen Fernsehen. Daher freuen wir uns, dass der Sender NITRO zukünftig die neue TV-Heimat des ADAC GT Masters ist. Gemeinsam werden wir das ADAC GT Masters weiter entwickeln und auf ein neues mediales Level heben," so ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk nach Bekanntgabe der Vereinbarung. 

Gemeinsam mit Europas größtem Mobilitätsclub bietet NITRO den Zuschauern ein actionreiches Motorsport-Highlight, das optisch wie akustisch die Rennherzen höher schlagen lässt. Ab dem Saisonstart vom 14.-bis 16. Mai 2021 in der Motorsport Arena Oschersleben überträgt der Männersender samstags und sonntags die Rennen des ADAC GT Masters jeweils in voller Länge. Zur umfangreichen Berichterstattung gehören auch Countdown und Highlights. Ob Hockenheim- oder Nürburgring - welche Bedingungen herrschen an der Strecke? Welche Fahrer stehen im Fokus? Wer holt sich das Preisgeld? Ab 16.00 Uhr beginnt mit dem Countdown die Einstimmung auf die 60-minütigen Rennen (Start 16.30 Uhr). Eine ausführliche Rennanalyse liefern die Highlights nach der Siegerehrung immer ab 17:40 Uhr. 

Direkt im Anschluss der Rennanalyse widmet sich jeweils ab 17.55 Uhr das Magazin "Race Day" dem Motorsport bei NITRO. Dabei wirft das Magazin jeden Samstag einen besonderen Blick auf die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaften. Alle Höhepunkte der "World Endurance Championship", kurz WEC, mit legendären Strecken wie Spa-Francorchamps oder die 24 Stunden von Le Mans, werden ausführlich beleuchtet. Sonntags macht "Race Day" immer die Rahmenrennserien des ADAC GT Masters zum Thema. Das Motorsport-Magazin zeigt alle Höhepunkte der ADAC GT4 Germany, ADAC TCR Germany sowie der ADAC Formel 4 des aktuellen Rennwochenendes. 

Die Rahmenrennserien des ADAC GT Masters flankieren die Austragung der GT-Meisterschaft und schaffen ein außergewöhnliches Motorsportpaket. Alle Top-Talente aus den "Nachwuchsklassen" finden im kostenlosen Free-Bereich bei TVNOW, dem Streamingdienst der Mediengruppe RTL, ihre Heimat, wo alle Rennen live und jederzeit auf Abruf verfolgt werden können. 

Analysen und Hintergründe auf Nitro-TV.de, RTL.de und Sport.de sowie das TV-Magazin "PS ADAC GT Masters" bei ntv runden die umfangreiche Berichterstattung ab. Jeden Samstag ab 08.30 Uhr und sonntags ab 10.30 Uhr in der Wiederholung, zeigt der Nachrichtensender nochmal alle Highlights des zurückliegenden Rennwochenendes in einer 22-minütigen Zusammenfassung.

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Die Rennen

Anders als bei gewöhnlichen Rennserien, sieht das ADAC GT Masters pro Rennwochenende jeweils samstags und sonntags ein Rennen über eine Stunde vor. Während die Startaufstellung in separaten Qualifyings ermittelt wird, bieten der Fahrerwechsel in der Rennmitte sowie der sogenannte "Indianapolis-Start" weitere Besonderheiten. Pro Team teilen sich zwei Fahrer nicht nur das Cockpit, sondern teilen auch die Rennen in zwei Hälften untereinander auf. Somit erfolgt zwischen der 25. und 35. Minute ein Boxenstopp mit vorgeschriebenem Fahrerwechsel. Siege im ADAC GT Masters werden auf diese Weise zu echten Teamerfolgen. Vor dem eigentlichen Start fahren die Fahrzeuge zunächst eine Runde und beginnen das Rennen fliegend beim Überqueren der Startlinie.

Die Fahrer

Das ADAC GT Masters ist kein Betätigungsfeld für Fahrzeughersteller, sondern ausschließlich für Privatteams gedacht. Diese spezielle Eigenheit der GT3-Serie sorgt für ein außergewöhnliches Feld von engagierten Motorsportlern, denn neben Profifahrern tummeln sich damit auch Amateure und echte Nachwuchstalente des Rennsports unter den Teilnehmern. Die Fahrer werden in vier Kategorien eingestuft: Während die Klassen A, B und C Profis vorbehalten bleiben, starten Amateure in der Kategorie D. Im Sinne der Chancengleichheit erhalten die Fahrerpaarungen entsprechend ihrer Zusammensetzung zusätzliche "Handicap-Gewichte" von bis zu 20 Kilogramm, die bei Paarungen mit Profis mithilfe des Ballasts in den Fahrzeugen mögliche Vorteile reduzieren. Darüber hinaus sind alle Fahrer der Kategorie D in der sogenannten "Gentlemen-Wertung" vertreten. Besteht ein Cockpit ausschließlich aus Fahrern dieser Klasse, werden ihre Punkte mit 1,5 multipliziert, um möglichen Ungleichheiten gegenüber anderen Teams entgegenzuwirken.

Die Meisterschaft

Im ADAC GT Masters werden die Fahrer entsprechend ihrer Einstufung in unterschiedlichen Wertungen geführt. Neben einer Fahrer- und einer Team-Wertung, werden Nachwuchsfahrer in der "Pirelli-Junior-Wertung" (unter 25 Jahren) und Amateurfahrer in der "Pirelli-Trophy-Wertung" zusätzlich gelistet. In die Punkte fährt jeder Teilnehmer, der es unter die Top 15 am Ende der Rennen schafft, wobei der Sieger die Maximalausbeute von 25 Punkten und der 15. noch einen Punkt erhält. 500.000 Euro Preisgeld werden im ADAC GT Masters ausgeschüttet. In jedem Rennen kämpfen die Fahrer um 25.000 Euro. Aktuelle Meister der Saison 2020 sind die Porsche-Piloten Michael Ammermüller und Christian Engelhart vom Team SSR Performance.

Die Rahmenrennserien

Das ADAC GT Masters zählt zu den wichtigsten Plattformen der Nachwuchsförderung im Motorsport. An ausgewählten Rennwochenenden finden neben der GT-Meisterschaft die ADAC GT4 Germany, ADAC TCR Germany und die ADAC Formel 4 statt und bieten damit den besten Rahmen für die Entwicklung junger Talente. Der aktuelle Shooting-Star der Formel 1 und Sohn der deutschen Rennlegende der Motorsport-Königsklasse, Mick Schumacher, startete neben weiteren F1-Piloten, wie unter anderem Lando Norris, seine Karriere in der ADAC Formel 4.

FAST FACTS

- Die nationale Topklasse: Das ADAC GT Masters ist die Deutsche GT-Meisterschaft 

- Sportwagen-Fazination pur: Im ADAC GT Masters starten 30 Supersportwagen von Audi, BMW, Corvette, Lamborghini, Honda, Mercedes-AMG und Porsche 

- 17.000 PS bringt das Feld des ADAC GT Masters auf die Straße, die Fahrzeuge leisten bis zu 600 PS 

- Die Fahrzeuge sind rennfertig bei den Herstellern käuflich. Kosten: ab 400.000 Euro 

- Dauerbrenner: Das ADAC GT Masters startet in die 15. Saison 

- Jackpot: Fahrer und Teams kämpfen um einem mit 500.000 Euro dotierten Preisgeldtopf 

- Chancengleichheit: Ein weltweit führendes System der Fahrzeugeinstufung sorgt dafür das alle Supersportwagen faire Chancen auf den Sieg haben 

- Doppelpack: Zwei Fahrer greifen zusammen an und teilen sich ein Auto, beim Boxenstopp zur Rennhalbzeit kommt es zum Fahrerwechsel 

- International: Das Topfahrerfeld mit mehr als 20 Werksfahrern kommt aus 14 Nationen und haben bringen Erfahrung aus der Formel 1, Formel E und der Sportwagen-Weltmeisterschaft mit 

- 14 Rennen: Bei sieben Events auf Top-Rennstrecken in Deutschland, Österreich und den Niederlanden stehen je zwei Rennen über 60 Minuten auf dem Programm 

- Karriereleiter: Junge Talente auf dem Sprung zum Werksfahrer kämpfen in der Nachwuchsfahrerwertung Pirelli-Junior-Wertung um Punkte und den Aufstieg zum Werksfahrer

Termine

Termine ADAC GT Masters 2021, Änderungen vorbehalten.


14.05. – 16.05.2021 Motorsport Arena Oschersleben
11.06. – 13.06.2021 Red Bull Ring (A)
09.07. – 11.07.2021 CM.com Circuit Zandvoort (NL)
06.08. – 08.08.2021 Nürburgring
10.09. – 12.09.2021 DEKRA Lausitzring
01.10. – 03.10.2021 Sachsenring
22.10. – 24.10.2021 Hockenheimring Baden-Württemberg

 

Eve Scheer

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Adrenalin, spektakuläres Racing, die stärkste GT-Serie weltweit - was macht für Sie die Faszination ADAC GT Masters aus?

"Eben genau das – das ADAC GT Masters ist die spannendste und am stärksten besetzte GT-Serie weltweit. Hier sind die besten GT-Fahrer am Start, kämpfen um jede Zehntel, jeden Zentimeter auf der Ideallinie, Rad an Rad! Da gehen auch schon mal Außenspiegel verloren. Das ist für mich neben dem 24h-Rennen am Nürburgring und den 24h-Spa der beste Motorsport auf 4 Rädern!"

 

TV-Mikro oder Rennhelm? Was reizt Sie an ihrer Rolle vor den Kameras und wie sehr hilft besonders Ihre Motorsport-Erfahrung im Einsatz für NITRO? 

"Mein Job als Moderatorin gibt mir die Freiheit und Chance, meine große Leidenschaft für den Motorsport tagtäglich zu leben, und großartige Rennfahrer, Teamchefs oder Ingenieure zu treffen und zu interviewen. Für mich ist es eine perfekte Synergie, dass ich selbst – wenn auch nicht auf Profiebene –Erfahrung aus dem Rennsport als Fahrerin mitbringe, die Cockpit-Perspektive kenne, und dies in meinen Beruf einfließen lassen kann. Als aktive Fahrerin kann ich mich dadurch gut in die ein oder andere adrenalingeschwängerte Situation und den damit verbundenen Emotionen hineinversetzen.

 

Was waren Ihre absoluten Highlights und auch persönlichen Herausforderungen in Ihrer bisherigen Motorsportkarriere? 

"Ein einprägsames und herausforderndes Projekt war für mich das 24h-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife gemeinsam mit dem damaligen Alfa Romeo Chef Karl-Heinz Kalbfell sowie dem Teamchef Franz Engstler auf einem Werks-Alfa bestreiten zu dürfen. Die Grüne Hölle als Werksfahrerin unter die Räder nehmen zu dürfen und mit dem dementsprechenden Druck umzugehen, war ein hochemotionales Erlebnis für mich." 
"Aktuell gab es letztes Jahr nach 15 Jahren ein Nordschleifen-Comeback mit einem Gruppe 2 – BMW 2002 aus dem Jahr 1971, mit dem ich regelmäßig mit großer Freude an historischen Rennveranstaltungen teilnehme."

Anna Nentwig

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Adrenalin, spektakuläres Racing, die stärkste GT-Serie weltweit - was macht für Sie die Faszination ADAC GT Masters aus? 

"Rad-an-Rad-Racing wie sonst nirgends: GT Masters, das heißt: Spannung, Action, Unvorhersehbarkeit. Ein offener Meisterschaftskampf und Leidenschaft fürs Racing. Stoßstange an Stoßstange. Und das an jedem Rennwochenende - das ist echter, purer Motorsport, wie er sein soll! Und ich freue mich schon darauf, den Zuschauern das alles ins Wohnzimmer zu bringen!"

 

Welche Geschichten schreibt das GT Masters, die Sie als Journalistin besonders spannend finden? 

"Motorsport ist immer Teamwork. Aber da beim GT Masters zwei Fahrer auf einem Auto um Siege und Punkte kämpfen, ist der Teamgedanke hier ganz besonders wichtig. Außerdem kommen durch die Kombination aus Profifahrern und Amateuren viele unterschiedliche Charaktere zusammen. Deshalb werden hier nicht nur tolle Motorsport- sondern eben auch tolle zwischenmenschliche Geschichten geschrieben - und die erzähle ich als Journalistin besonders gern!" 

 

Was waren Ihre absoluten Highlights und vielleicht auch Herausforderungen in ihrer bisherigen Berichterstattung im Motorsport? 

"Die Highlights sind durch viele Jahre vor Ort bei der Formel 1 und der Rallye-WM wirklich zahlreich. Da gab es ganz besondere Menschen, der wichtigste: Niki Lauda. Mit einer solchen Legende zu arbeiten und auch, sich von ihm Geschichten aus seiner bewegten Vergangenheit erzählen zu lassen, das war schon etwas ganz Besonderes. Da gab es ganz besondere Interviews, zum Beispiel mit Nico Rosberg nach seinem sensationellen WM-Titel in Abu Dhabi 2016. Da gab es besondere Drehs: ein Kart-Training mit Daniel Ricciardo (beim anschließenden Rennen hat er mich ganz Gentleman-linke gewinnen lassen). Oder eine Runde im Quad in der Wüste Abu Dhabis mit Christian Horner am Steuer. Die erste Rausfahrt von Mick Schumacher im Ferrari bei den Testfahrten in Bahrain 2019. Diverse Taxifahrten mit Weltklasse-Fahrern auf Rallye-Strecken und auf der Nürburgring-Nordschleife. Moderationen aus dem Kamera-Helikopter bei der Rallye-WM und viele, viele Sonnenaufgänge bei 24 Stunden Rennen. Die größte Herausforderung aber, die steht ganz klar fest: mein dreitägiger Formel 4 - Crashkurs mit Jacques Villeneuve in Frankreich. Von 0 auf Rennfahrerin im Formel-Auto, das war ganz klar die größte aber auch mit Abstand die beeindruckendste Challenge für mich."

Dirk Adorf

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Adrenalin, spektakuläres Racing, die stärkste GT-Serie weltweit  - was macht für Sie die Faszination ADAC GT Masters aus? 

"Pures, extrem spannendes, hartes Racing, Rad an Rad Duelle, durchaus auch Kontaktsport und doch mit entsprechendem Respekt und Fairness unter den Piloten. Das gepaart mit den stärksten und faszinierendsten GT3-Wagen der Welt, was kann man sich noch mehr Wünschen?"

  

TV-Mikro oder Rennhelm? Was reizt Sie an ihrer Rolle vor den Kameras und wie sehr hilft besonders Ihre Motorsport-Erfahrung im Einsatz für NITRO? 

Beides hat seinen Reiz, doch mit meinen 51 Jahren bzw. mittlerweile 30 Jahre Karriere muss ich niemandem mehr etwas im Rennwagen beweisen, da lasse ich dem Nachwuchs gerne den Vortritt und bevorzuge das TV-Mikro. Die jahrelange Erfahrung aus den Rennfahrzeugen hilft da schon sehr, speziell dabei die Faszination rüberzubringen, Details und auch Kleinigkeiten von außen zu erkennen und sicher auch dabei die Gesten, Emotionen und Gefühle der Piloten und Teamchefs richtig zu deuten. Aber, und das ist für mich das Entscheidende am Mikro, ich bin selbst immer noch ein Riesen Fan des Motorsports und versuche meine Begeisterung mit jedem Zuschauer zu teilen."

 

Was waren Ihre absoluten Highlights und auch persönlichen Herausforderungen in Ihrer bisherigen Motorsportkarriere? 

"Die besondere Herausforderung lag darin, ohne eigene finanzielle Mittel jedes Jahr aufs Neue um ein attraktives Cockpit zu kämpfen und auch zu bekommen, was für Siege und Meisterschaften gut war. Geld hatte ich nicht zu bieten, nur einen schweren rechten Gasfuß.
Manchmal muss ich mich selbst 'zwicken', dass ich es geschafft habe, vom Mechaniker ohne „Kohle“, der die Felgen putzen durfte, bis zum BMW Werksfahrer aufgestiegen zu sein.
Ein Highlight war ganz sicher das 24h-Rennen 2009. Mit dem Ford GT vom Team Raeder Motorsport die Polepositon zu holen, war das erste Ausrufezeichen. Das Rennen, vor allem der Rennstart, dann der helle Wahnsinn! Acht Runden lang im Millimeter Abstand zum Manthey Porsche über die Nürburgring Nordschleife 'geflogen'. Das war Action und Gänsehaut pur, auch für 200.000 Fans an der Strecke.
Kurz darauf folgte dann der Anruf von BMW aus München, der mein Motorsportleben verändern sollte. Seit 2010 bin ich BMW-Werksfahrer und bin es noch immer, das erfüllt mich mit Stolz und dafür bin ich sehr dankbar."

Nico Menzel

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Adrenalin, spektakuläres Racing, die stärkste GT-Serie weltweit - was macht für Sie die Faszination ADAC GT Masters aus? 

"Viele der weltweit besten GT Fahrer und Teams treten in einem proppenvollen Teilnehmerfeld von über 30 Autos und sechs verschiedenen Herstellern auf höchstem Niveau gegeneinander an. Ein kleiner Fehler im Qualifying und du stehst nicht auf Platz eins oder zwei, sondern auf 13 oder 14. Alles bewegt sich im Hundertstel-, wenn nicht Tausendstelsekunden-Bereich. Um in diesem Haifischbecken zu bestehen, musst du mit allen Wassern gewaschen sein. Hier muss ein Fahrer nicht nur schnell sein, sondern auch clever agieren, die Ellenbogen ausfahren und über 14 Wertungsläufe hinweg konstant Leistung bringen. Erst dann kannst du um die Meisterschaft mitfahren. Genau diese Mischung macht die Faszination GT Masters aus."

 

TV-Mikro oder Rennhelm? Was reizt Sie an ihrer Rolle vor den Kameras und wie sehr hilft besonders Ihre Motorsport-Erfahrung im Einsatz für NITRO?

"Beides! TV-Mikro und Rennhelm. Motorsport ist meine Leidenschaft - entweder sitze ich selbst im GT3 Rennauto oder ich schaue mir die vielen, verschiedenen Rennserien vor dem TV-Bildschirm an. Als Rennfahrer hat man vielleicht in gewissen Situationen einen etwas anderen Blick auf die Dinge, da man sich sehr gut in die Fahrer und Protagonisten hineindenken kann. Daher freue ich mich nun extrem Teil des NITRO Teams bei den ADAC GT Masters zu sein, um genau diese Eindrücke an die Fans zu Hause weitergeben zu können. Mit Eve und Dirk habe ich zudem zwei gleichgesinnte Rennsport-Asse an meiner Seite - die Vorfreude ist riesig!"

 

Was waren Ihre absoluten Highlights und auch persönlichen Herausforderungen in Ihrer bisherigen Motorsportkarriere?

"Highlights im Leben eines Rennfahrers sind zunächst in erster Linie die Erfolge, denn das ist das, woraufhin du dein ganzes Sportlerleben hinarbeitest. Das wäre in meinem Fall der Titelgewinn im Porsche Carrera Cup Asia 2016. Neben den sportlichen Erfolgen hat mir der Motorsport aber auch in vielen anderen Bereichen meines Lebens geholfen. Ich hatte das Glück bereits als sehr junger Mensch viele verschiedene Länder, Kontinente und Kulturen kennenzulernen. So bin ich als 15-jähriger Junge bereits alleine nach England zu Rennveranstaltungen geflogen, als 17-Jähriger neben Schule und Abitur dann zehn Mal im Jahr nach Asien gereist, um dort ein Jahr später die Meisterschaft für mich zu entscheiden. Ich lernte also früh selbstständig zu sein, mich gewissen Situationen bestmöglich anzupassen und Leistung auf den Punkt abzuliefern. Das sind Erfahrungen, für die ich sehr dankbar bin und an denen ich persönlich und charakterlich wachsen konnte. Die größten Herausforderungen sind hingegen mit eigenen Fehlern und schlechten Resultaten umzugehen. Ganz wichtig finde ich hierbei: Ehrlich zu sich selbst sein, den Fehler klar eingestehen und daraus lernen."

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